Regionalregierung garantiert Fertigstellung wichtiger Bauprojekte


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Im kommenden Jahr soll der Bau von Santa Cruz‘ Uferpromenade abgeschlossen sein

Aufgrund der enormen staatlichen Kürzungen bangte man schon um die Fertigstellung von Santa Cruz‘ derzeitigen Großprojekten: der Vía litoral (Untertunnelung der Uferstraße und Öffnung der Innenstadt zum Meer) und der Verbindungsstraße von Ofra über San Matías nach El Chorillo (das Wochenblatt berichtete).

Doch nun garantierte Regionalpräsident Paulino Rivero Santa Cruz‘ Bürgermeister José Manuel Bermúdez die Gelder zur Fertigstellung beider Vorhaben.

Bermúdez erklärte nach einem Treffen mit Rivero, die Kanarischen Inseln würden nun für die in beiden Fällen noch fehlenden 40% der Gesamtkosten aufkommen; im Falle der Vía litoral betragen diese immerhin 40 Millionen Euro. Santa Cruz‘ Stadtvorsteher bat Rivero bei dem Meeting auch, sich in Madrid für weitere Projekte von Teneriffas Hauptstadt einzusetzen, darunter die Instandsetzung des Strandes von Valleseco und den Bau des so dringend benötigten Wellenbrechers vor San Andrés, für den schon drei Entwürfe vorliegen.

Nur ein paar Tage später meldete sich Bermúdez erneut zu Wort und gab bekannt, die kanarische Regierung sei „geneigt“, nach der Fertigstellung der Vía litoral weitere 12 Millionen Euro in die Gestaltung der neuen Fußgängerzone zwischen Plaza de España und Hafen zu investieren. Ein erster Entwurf der Schweizer Stararchitekten Herzog & de Meuron läge bereits vor, sodass – wenn alles nach des Bürgermeisters Plan verläuft –, bereits im kommenden Jahr auch dieser neue, für die Hauptstadtbewohner, Touristen und Kreuzfahrer gedachte Bereich zwischen Innenstadt und Meer fertiggestellt sein könnte.




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