Region prüft vierte Fahrspur


© Moisés Pérez

Von Santiago del Teide nach Guía de Isora kann nicht überholt werden

Das Ressort für Öffentlichen Bau prüft derzeit, den Abschnitt des Inselstraßenringes zwischen Santiago del Teide und Guía de Isora Richtung Süd um eine weitere Fahrspur zu erweitern, wie von den betroffenen Gemeinden gefordert.

Vor Beginn der Bauarbeiten am südlichen Teil des sogenannten „Anillo insular“ hatte der Inselsüden bereits der Regionalregierung angeraten, in beide Fahrtrichtungen zwei Spuren anzulegen. Aus Kostengründen entschied man sich zwischen Santiago del Teide und Guía de Isora – ein Abschnitt, der im April vergangenen Jahres freigegeben wurde – in Richtung Adeje nur für eine Fahrspur, in der Gegenrichtung jedoch für zwei Fahrspuren. Allerdings ließ sich die Regionalregierung infolge des von den Gemeinden ausgeübten Drucks darauf ein, für alle Fälle die anliegenden Grundstücke zu enteignen, wie Pedro Martín, Bürgermeister von Guía de Isora, in diesen Tagen im Gespräch mit einer Tageszeitung bekannt gab. 

Weil sich in den vergangenen Monaten die Autofahrer und insbesondere die betroffenen Gemeinden fortwährend über die nicht bestehende Überholmöglichkeit auf dem 14 Kilometer langen Abschnitt beschwerten, die zu Verkehrsstaus führe, willigte das Bauressort nun ein, die Erweiterung um eine weitere Fahrspur und die Einrichtung von Ausweichzonen zu prüfen. Entsprechende Studien sollen bereits in Auftrag gegeben worden sein. 

Wann der zur Schließung des Inselstraßenringes nötige Abschnitt zwischen Santiago del Teide und El Tanque, für den der kostenintensive Erjos-Tunnel gebaut werden muss, angegangen wird, steht jedoch noch in den Sternen. 




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