Raucher stehen unter Druck!


Rauchverbot in den Kneipen:

Im einstigen „Raucherparadies“ Spanien ist seit Januar 2006 nun Tabakqualm in öffentlichen Gebäuden und an den Arbeitsstätten untersagt. Bars und Restaurants mussten sich verpflichten, je nach Größe eine rauchfreie Zone einzurichten. Es darf im Grunde nur noch im Freien und daheim geraucht werden. So werden Raucher immer mehr zu Außenseitern.

Das Rauchen ist ungesund, es kostet immer mehr  Geld, man stinkt und die Lieben werden auch noch zu Passivrauchern. Gute Argumente gegen das Rauchen und die gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe kommen auch noch dazu – doch die Sucht ist oft stärker.

Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag – eine gute Gelegenheit, über das Aufhören nachzudenken.

So ging es auch Martin K. (Kameramann). Geraucht hatte er schon immer 30 bis 35 Zigaretten, und das seit gut 30 Jahren. Kamera und Kippe waren zwei Dinge, die für ihn zusammen gehörten. Er wollte zum Jahreswechsel aufhören und dann verfiel er durch eine Stress-Situation wieder in alte Gewohnheiten. Sein Spruch war: „Ich höre jeden Tag aufs Neue mit dem Rauchen auf!“  Er wollte sich damit auf spaßige Art beschwichtigen, obwohl  ihm oft Angst und bange war, weil er zugeben musste: „Ich schaffe es allein nicht!“ 

Aber das ist kein Grund zu verzweifeln, denn heute ist eine Hypnosetherapie ist fast schon ein Garant für einen dauerhaften Ausstieg aus der Nikotinsucht. Heide Meister Psych. HPG   kennt aus ihrer Praxis viele Fälle, die sich zunächst als „hoffnungslos“ abgestempelt haben.

Wie ging es bei Martin K. weiter? Die Therapeutin unterstützte Martin K. mit Hypnotherapie und verhaltenstherapeutischen Strategien während der Raucherentwöhnung.

Die richtige Vorbereitung

ist entscheidend

Zwei Dinge sind dabei besonders wichtig:

Wenn Sie schon länger und regelmäßig rauchen, dann hat sich ihr Körper an die regelmäßige Zufuhr von Nikotin gewöhnt. Sobald dem Körper für längere Zeit das Nikotin vorenthalten wird, reagiert er häufig mit unangenehmen Entzugserscheinungen. Man muss sich gut vorbereiten, um in diesen Situationen nicht wieder schwach zu werden. Neben dieser körperlichen Abhängigkeit gibt es aber auch den Faktor Gewohnheit, der es einem schwer machen könnte, mit dem Rauchen aufzuhören. Viele Raucher haben es sich z.B. angewöhnt, bei Stress oder dem Wunsch nach einer kleinen Verschnaufpause zur Zigarette zu greifen. Sobald sie mit dem Rauchen aufgehört haben, fehlt ihnen in diesen Situationen das übliche „Handwerkszeug”. Ohne Zigarette können sie sich gar nicht mehr richtig entspannen. Wie nahe liegt es doch da, auf die bewährten Mittel zurückzugreifen.

Die Wurzeln des

Suchtverhaltens aufspüren

Durch Hypnose und der Hilfe des Unterbewusstseins spürte Heide Meister bei Martin K. die Wurzeln der Sucht auf und veränderte so sein Verhalten. Das Geheimrezept dieser Raucherentwöhnung ist die Trance. Trance ist eine spezielle Art entspannter, nach innen gerichteter Aufmerksamkeit. Diese Erfahrung kennen die meisten Menschen aus dem Alltag z.B. wenn wir einen spannenden Film anschauen, ganz in Gedanken „versunken“ sind oder wenn wir einer Aufgabe nachgehen und dabei „die Welt um uns vergessen.“

Zugang zum

Unterbewusstsein 

Dieser Zugang zum Unterbewussten eröffnet eine neue Möglichkeit, die Sucht  zu behandeln, denn diese wird stark durch Gefühle gesteuert und eben nicht durch unser Bewusstsein und unseren Willen. So kann im Bereich des Unbewussten das Bedürfnis zu rauchen blockiert und auf andere bessere und gesündere Verhaltensweisen gelenkt werden.

 

In fünf Sitzungen

zum Nichtraucher

Martin K. bereitete sich in fünf Sitzungen optimal auf den endgültigen Abschied von der Zigarette vor. Dabei analysierten Heide Meister und Martin K. gemeinsam diejenigen Situationen in denen er bisher geraucht hatte und entwickelten bessere Alternativen, wie z.B. eine Atemübung anstatt zu rauchen. Diese Alternativen übte er zwischen den Sitzungen ein, so dass sie ihm an dem Tag, als er endgültig mit dem Rauchen aufhörte, zur Verfügung standen. Er erlernte die Selbsthypnose-/Mentaltraining, um die neuen Verhaltensweisen zu festigen und um auch Versuchungssituationen erfolgreich zu meistern.

Rauchfrei

ohne zuzunehmen

Eine wichtige Frage für Martin K. war es auch, „Werde ich zunehmen, wenn ich mit dem Rauchen aufhöre?“ Raucher haben eine leicht erhöhte Stoffwechsel-Aktivität, durch die direkten und indirekten Wirkungen des Nikotins. Die Körperspannung nimmt zu, so dass mehr Kalorien verbraucht werden. Außerdem wirkt Nikotin auf das Wohlfühl- und Belohnungszentrum des Gehirns, so dass beim Rauchen die Endorphine Dopamin und Serotonin freigesetzt werden, im Volksmund als Wohlfühlhormone bezeichnet. Wenn man dem Körper Nikotin entzieht, muss man deshalb auf die Ernährung achten, wegen der Gefahr dies mit Süßigkeiten zu kompensieren.

Wirkung von hypnotherapeutischer Raucherentwöhnung auf das Gewicht

Die Therapeutin konnte Martin K. beruhigen. Hypnotherapie hilft auch bei der Gewichtsregulierung, indem sie dazu beiträgt, Stoffwechselvorgänge in Körper und Gehirn schneller wieder ins Lot zu bringen. Zusätzlich helfen Entspannungsübungen. Zudem fühlen sich Menschen, die im Einklang mit sich selbst wieder Nicht-Raucher werden, eher befreit und erleichtert – und greifen damit auch weniger zu Süßigkeiten und Ähnlichem.

Deutlich höhere Erfolgsrate

Die Abstinenzrate nach einem Jahr liegt bei der Hypnotherapie bei ca. 75% und ist doppelt so hoch, wie bei allen anderen Verfahren. Dies wurde durch wissenschaftliche Studien von Prof. Revenstorf Uni Tübingen nachgewiesen Martin K. hörte an seinem festgelegten Tag  zwei  Wochen nach der Raucherentwöhnung mit dem Rauchen auf und ist nun mittlerweile seit drei Monaten schlanker Nichtraucher.

Heide Meister  Psych. HPG und Hypnotherapeutin

Tel.: +34 922 729 463

Mobil +34 609 546 969




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