Randalierer beunruhigt Polizei in Los Cristianos


Mental gestörter Jugendlicher

Ein junger Italiener stellt nach Ansicht der örtlichen Polizei in Teneriffas Süden eine potenzielle Gefahr für Einwohner und Touristen dar.

Aus den Reihen der Policía Local in Arona wurde Besorgnis über einen jungen Mann geäußert, der sich oft auf den Straßen und in öffentlichen Gebäuden von Los Cristianos aufhält. Er hat offenbar psychische Probleme und neigt zu gewalttätigen Ausbrüchen. Die Sicherheitskräfte mussten schon mehrfach einschreiten, weil das Verhalten des Mannes, der keinen festen Wohnsitz hat, die Passanten in seiner Umgebung gefährdete. Er wird durch die Justizbehörden seines Heimatlandes Italien gesucht, es liegt jedoch kein Haftbefehl gegen ihn vor.

Im Zuge seiner Ausbrüche kommt es zur Störung der öffentlichen Ordnung und zu Auseinandersetzungen, auch schreit er herum, wirft Gegenstände und zerstört Dinge in seiner Umgebung mit Fußtritten. Einmal hatte er einen seiner aggressiven Anfälle im Kulturzentrum von Los Cristianos, wo zahlreiche Arbeitskräfte, Besucher und Touristen anwesend waren. Fünf oder sechs Mal schon musste die Polizei einschreiten, es wurden jedoch bisher keine Maßnahmen ergriffen, um dem Mann eine angemessene Behandlung zukommen zu lassen.

Die Besorgnis der Polizisten beruht nicht zuletzt auf dem tragischen Vorfall vom 13. Mai 2011, als der Bulgare Deyan Valentinov Deyanov eine Britin in einem Einkaufszentrum unweit des genannten Kulturzentrums angriff, sie enthauptete und mit dem Kopf des Opfers auf die Straße hinaus lief. Deyanov litt unter psychischen Problemen und war vor der Tat schon mehrfach auffällig geworden. Da er weder Freunde noch Verwandte vor Ort hatte, war er in einen gefährlichen, wahnhaften Teufelskreis geraten, der mit der Gräueltat an einer Unbeteiligten endete.




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