Randale im Flugzeug


Betrunkener Fluggast auf dem Weg nach Teneriffa ausgesetzt

Einen unvorhergesehenen Zwischenstopp musste die Besatzung des Fluges Manchester-Teneriffa vornehmen, als sie die Beschimpfungen eines betrunkenen Passagiers nicht mehr hinnehmen wollte.

Alles begann, als der Mann irischer Abstammung ein alkoholisches Getränk bestellte, welches die Besatzung ihm jedoch verweigerte, da er bereits angetrunken war. Daraufhin fing der Mann an, die Besatzung und andere Fluggäste massiv zu beschimpfen. Als er nicht beruhigt werden konnte und der Pilot die Situation als kritisch für die Sicherheit des Fluges einstufte, legte er kurzerhand einen Zwischenstopp auf der kleinen Insel Porto Santo bei Madeira ein. Dort musste die Flughafenpolizei den Mann gewaltsam aus dem Flugzeug holen.

Nachdem der Pilot seine Aussage vor der Inselpolizei gemacht hatte und das Gepäck des Randalierers ausgeladen war, konnte der Flug fortgesetzt werden und landete mit vier Stunden Verspätung auf Teneriffa.

Laut Aussage von Gualter Gomez, Polizeisprecher von Madeira, droht dem Fluggast gemäß dem portugiesischen Flugsicherheitsgesetz nun eine Höchststrafe von zwei Jahren Gefängnis. Außerdem drohen ihm Schadensersatzforderungen der Fluglinie Monarch.




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