Puertos neues Jugendhaus fast fertig


© Moisés Pérez

1,5 Millionen Euro wurden in die Restaurierung und Ausstattung investiert

Die Jugend von Puerto de la Cruz wird noch vor dem Sommer das Angebot des neuen Jugendhauses in der Calle Pérez Zamora testen können. Die Leiterin des Jugendamtes der Insel, Josefa García, die kürzlich das Gebäude in Begleitung von Puertos Bürgermeisterin besichtigte, kündigte an, dass die Bauarbeiten im Mai endgültig abgeschlossen sein werden.

1,5 Millionen Euro haben sich Cabildo (60%) und Stadt (40%) die  Restaurierung und Ausstattung des Bürgerhauses aus dem 18. Jahrhundert kosten lassen, das außerdem den Titel Kulturgut der Insel trägt.

Das Jugendhaus ist mit 1.600 qm Nutzfläche das größte der Insel. Räumlichkeiten für Tonaufnahmen, Übungsräume, eine kleine Bibliothek, ein Veranstaltungssaal und andere Räume bilden das Angebot für die Jugendlichen, die hier auch eine Informationsstelle finden werden. Außerdem kündigte Josefa García an, dass ein Teil des Gebäudes als eine Art Jugendherberge genutzt werden wird, um den internationalen Austausch zu fördern.

„Casa Ventoso“

Das spanische Kultusministerium hat der Stadt Puerto eine Subvention in Höhe von 200.000 Euro für die Restaurierung der „Casa Ventoso“ zugesagt. Dieses Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, das im Laufe der Geschichte von Puerto de la Cruz als Rathaus, Konsulat, Kaserne und Schule eine Rolle spielte, soll nach den Plänen der Stadtverwaltung zum Kulturzentrum der Stadt werden. Das zentral gelegene Gebäude an der kleinen Plaza Concejil bietet auf seinen 1.600 qm genügend Raum für Ausstellungen und Veranstaltungsräume. Auch ein Teil der Kunstsammlung, die derzeit im alten Zollhaus am Fischerhafen untergebracht ist, könnte in die „Casa Ventoso“ umziehen.




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