Puente de Troya freigegeben


© AytoAdeje

Mehr als nur eine Brücke …

Am 11. März fielen sich José Miguel Rodríguez Fraga und José Alberto González Reverón, die Bürgermeister von Adeje und Arona, bei der Wiedereröffnung der Puente de Troya in die Arme.

Mit ihren eigenen Händen räumten sie die letzten Absperrungen beiseite und applaudierten zusammen mit örtlichen Unternehmern und Anwohnern den ersten Autos, die die Brücke überquerten.

Da jahrelang die Rathäuser von Adeje und Arona die Strategie verfolgten, das unterhalb gelegene Strandgebiet zu beleben, beharrten sie auf der alleinigen Nutzung der Brücke durch Fußgänger. Doch die anliegenden Händler beschwerten sich schon seit Langem über einbrechende Verkaufszahlen und führten diese auf die fehlende Zugänglichkeit zurück. Auch Anwohner verlangten vermehrt nach der Freigabe für den Autoverkehr. Insbesondere Adeje sträubte sich gegen die Forderungen und gab an, die Brücke sei nicht stabil genug. Zumindest für den leichten und kontrollierten Verkehr, konnte dies jedoch per Gutachten widerlegt werden.

Mit Freigabe der Puente de Troya für den kontrollierten Auto- und Liefererverkehr ist nicht nur eine küstennahe Straßenverbindung zwischen Adeje und Arona entstanden. Am Tag der Eröffnung wurde nämlich klar, dass die beiden Gemeinden auch in anderer Form bereits jetzt einander näher gekommen sind.




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