Privatuniversität hat Vorrang


La Orotavas Bürgermeister will das Projekt in den nächsten vier Jahren verwirklichen

Die Gründung der ersten Privatuniversität der Kanaren in La Orotava ist auch für den neuen Stadtrat weiterhin eine Prioriät. Dies hat der wiedergewählte Bürgermeister, Isaac Valencia, wissen lassen und angekündigt, dass er dieses Projekt als große Herausforderung der neuen Regierungszeit betrachtet und es zum Wohle der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Stadt unbedingt umsetzen möchte.

Bereits vor einigen Jahren machte Valencia mit seiner Idee einer Privatuniversität Schlagzeilen. Damals scheiterten die Pläne mangels eines geeigneten Standortes. Valencia hatte sich das historische Gebäude des Liceo Taoro als Hauptsitz der Uni ausgeguckt, doch die Mitglieder des Vereins Liceo Taoro beschlossen, dass eine Überlassung des Gebäudes an die Stadt und auch ein Verkauf nicht in Frage kommen.

Und auch heute ist der Haken wieder der Standort. Jetzt hat es der Bürgermeister auf ein Grundstück hinter der Plaza V Centenario abgesehen, auf dem seinerzeit der Bau eines Konzertsaals vorgesehen war. Da der Teobaldo Power-Konzertsaal nun aber renoviert wurde, sei dieses Projekt ja nicht mehr notwendig, und so könne auf dem Grundstück – das bereits Gemeindeeigentum ist – das Gebäude für die Universität gebaut werden, hieß es aus dem Rathaus.

Ende des Sommers soll eine Delegation aus dem Rathaus nach Madrid reisen, um dort Kontakte mit den Leitern der Universidad Europea de Madrid (UEM) knüpfen. Die Privatuniversität in La Orotava soll in Zusammenarbeit mit der madrilenischen Uni geleitet werden.




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