Private Initiativen werden immer dringender


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Wochenblattleser helfen

„Wir danken den Lesern dieser fabelhaften Zeitung und vor allem der Gruppe von Personen, die sich selbstlos um ihre Mitmenschen kümmern und denen in unserer Gesellschaft helfen, die die Hilfe am dringendsten benötigen. Nochmals vielen herzlichen Dank für diesen Akt der Solidarität….“

Das schrieb uns Don Domingo, der Pfarrer der kleinen Kirchengemeinde Nuestra Señora de los Dolores im Ortsteil San Felipe von Puerto de la Cruz, dem wir kürzlich zum zweiten Mal einen Betrag von 500 Euro aus unserer Aktion „aus Geben wächst Segen“ zukommen ließen. Damit kann er die bedürftigen Familien in seiner Gemeinde hin und wieder mit Lebensmitteln versorgen, dringende Medikamente in der Apotheke bezahlen oder die Stromrechnung, wenn die Stromsperre droht.

Bei der Hilfsorganisation San Vicente de Paul, deren Gruppe San Pio X im Ortsteil Las Cabritas in Santa Cruz einen sozialen Speisesaal betreibt, wo bedürftige Personen ein warmes Mittagessen erhalten oder sich hin und wieder ein „Esspaket“ mit belegten Broten, etwas Obst und ein Getränk abholen können, haben wir vor einigen Tagen einen Scheck von 2.500 Euro überreicht. Auch hier ist die Zahl der Personen, die täglich um ein Mittagessen anstehen, enorm gewachsen, dafür kommen die Spenden immer schleppender an. Die Firmen und Unternehmen, die derartige Einrichtungen mit Lebensmitteln versorgen sind inzwischen überfordert, denn die Anfragen erreichen sie von allen Seiten. Und auch die offiziellen Ausgabestellen für Lebensmittel scheinen überfordert zu sein. So bleibt den sozialen Speisesälen keine andere Alternative, als sich im Großhandel, also gegen Bezahlung, mit den notwendigen Nährmitteln, Gemüse und Obst einzudecken.

Bei San Vicente de Paul werden jedoch keine Geldspenden entgegengenommen. Wer etwas spenden möchte, erhält einen Bestellzettel mit den dringend benötigten Dingen, und die kann er dann bezahlen und liefern lassen.

Diese Möglichkeit zu spenden erschien uns ganz besonders korrekt und transparent. Daher haben wir mit dem Spendenscheck von 2.500 Euro eine Lieferung an den Speisesaal in Auftrag gegeben, der übrigens von katholischen Schwestern geführt und betreut wird.

In der nächsten Wochenblatt-Ausgabe werden wir Näheres über diese Einrichtung berichten.

Immer wieder freudige Überraschungen

Es macht uns sehr froh, wenn wir Einrichtungen, wie die eingangs beschriebenen, mit den Spenden unterstützen können, die wir von unseren Lesern und Freunden in Form von Patenschaften oder einmaligen Zuwendungen erhalten. Und immer, wenn wieder ganz unerwartet ein Betrag auf unserem Spendenkonto eingeht sind wir sicher, dass wir alles richtig machen und unsere Entscheidungen den Beifall der Spender finden.

Unsere Freude war riesengroß, als wir vor einigen Tagen eine e-Mail aus Deutschland erhielten mit der das Ehepaar Renate und Harald Schüssler aus Bad Nauheim eine Spende von 500 Euro ankündigte. Schon wenige Tage später war der Betrag auf unserem Spendenkonto gutgeschrieben. Vielen Dank für diese großherzige Geste.

Wir freuen uns für diejenigen unserer Leser, die auf Teneriffa ansässig sind, – sei es beruflich, als Rentner oder Privatiers -, und die hier ein gesundes und finanziell gesichertes Leben führen können. Mögen sie ihr Dasein auf unserer schönen Insel täglich genießen, dabei eines aber nicht vergessen: Mittlerweile hat „la crisis“ dafür gesorgt, dass es aufgrund fulminanter Steigerungsraten des sozialen Elends derzeit schon etwa 150.000 Menschen auf Teneriffa gibt, die mit amtlicher Bescheinigung als Bedürftige ausgewiesen sind. Sie hatten weniger Glück im Leben, hatten keine so guten Startbedingungen von der Erziehung her und Ausbildung. Tausende von Kindern sind darunter, die in „problembelasteten Familien“ leben müssen. Sie kennen oft von Ge­­burt an nur Not und Bedrängnis, haben geringe Chancen, diesem Teufelskreis zu entkommen. 150.000 Einzelschicksale von Jung bis Alt stehen hinter dieser Riesenzahl. Mögen manche durch eigene Schuld und Schwäche in ihre fatale und auch demütigende Lage gekommen sein, – möchte man mit ihnen tauschen? Dem Gebenden wird in jedem Falle Segen daraus erwachsen, denn alle Taten folgen uns nach.

So meinten wir, die im Leben erfolgreichen unter unseren Lesern mit Gründung dieser Hilfsaktion einzuladen, der Gesellschaft hier, Menschen mit weniger Fortune, etwas zurückzugeben von dem, was sie durch Tüchtigkeit, aber auch mit Glück erworben haben. Weiter unten auf dieser Seite haben wir aufgeschrieben, wie  man problemlos helfen kann: „Einladung an unsere Leser zum Mitmachen.“

Noch mehr Freude macht offensichtlich aber das gemeinsame Tun unter Freunden und in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten.

Das Wochenblatt dankt allen Spenderinnen und Spendern für ihre großzügige Hilfe.

Was bisher mit den Spendengeldern geschah

Alle Spenden kommen voll den verschiedensten hier ansässigen Hilfsorganisationen zugute. Dafür bürgt die nunmehr in 30 Jahren bei seinen Lesern erworbene Reputation des Wochenblatts. Das Sonderkonto bei der Solbank wird gebührenfrei geführt. Kein Cent für Verwaltungsaufwand oder dergleichen wird von Ihren Spenden abgezweigt. Bevor eine Hilfsorganisation vom Wochenblatt gefördert wird, unterhält man sich eingehend vor Ort mit den Verantwortlichen und macht sich ein Bild über deren Ziele, Arbeitsweise und Effektivität. Darüber wird in allen Wochenblatt-Ausgaben berichtet.

Spenden unserer Aktion  an Hilfsorganisationen:

„La Mesa“ Puerto de la Cruz (12/09) Euro 2.000

Servicio Social Adeje (12/09) Euro 2.500

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (02/10) Euro 2.000

Fundación „Candelaria Solidaria“ (02/10) Euro 1.000

„La Mesa“ Puerto de la Cruz (02/10) für die Anschaffung

eines Lieferwagens Euro 4.000

„La Mesa“ Neueröffnung in San Isidro/Granadilla (03/10)

Euro 1.300

Centro de Día Padre Laraña (04/10) Euro 3.000

Sozialer Speisesaal Hijas de Caridad, Santa Cruz (05/10) Euro 2.500

Caritas Puerto de la Cruz (06/10) Euro 500

und (08/10) Euro 500

Sozialer Speisesaal San Pio X, Santa Cruz (09/10) Euro 2.500

Einladung an unsere Leser zum Mitmachen

Die Idee ist ganz einfach: Sie spenden einen Einmalbetrag oder sagen zu, monatlich ein Jahr lang, „Überwinterer“ vielleicht auch nur ein halbes Jahr lang, einen festen Betrag auf das Sonderkonto unserer Gemeinschaftsaktion „Aus Geben wächst Segen“ bei der Sol Bank einzuzahlen. Bankdirektor Don Emilio Bas Castells führt dieses Konto für uns kos­tenlos. Das Wochenblatt garantiert, dass jeder Cent von diesem Konto ohne Abzug Hilfsorganisationen auf Teneriffa zugute kommen wird. Von der Organisation, die Ihr Geld erhalten hat, bekommen Sie auf Wunsch eine Spendenbescheinigung. Als Vorbild für mögliche weitere Spender zur Nachahmung werden im Rahmen des „Spendenbarometers“ die Namen der Mitmachenden, sowie Höhe der Beträge in jeder Wochenblatt-Ausgabe veröffentlicht. Sie können sich dazu auch einen „Mitmachnamen“ ausdenken, unter dem Ihre Gabe genannt wird.

Machen Sie mit…

Wenn auch Sie bei unserer Aktion mitmachen wollen, überweisen Sie bitte Ihre Spende auf das unten genannte Konto. Alternativ nehmen wir auch gerne Ihren Scheck oder Bargeld in unserem Büro in Puerto de la Cruz entgegen.

Spendenkonto bei der Solbank: 0081 0403 34 0001185625

IBAN: ES14 0081 0403 34 0001185625

BIC: BSAB ESBB

Das Online-Spendenformular finden Sie hier: