Praktische Hilfe für verzweifelte Menschen


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Wochenblatt-Leser helfen

Im Rahmen seiner Aktion „Aus Geben wächst Segen“ besucht das Wochenblatt immer wieder unterstützungswürdige Hilfsprojekte. Dabei hatte die Redaktion bereits 2010 Kontakt mit einer Einrichtung in Candelaria aufgenommen.

„Fundación Candelaria Solidaria“ ist eine Stiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, der sozialen Ausgrenzung von Personen entgegenzuwirken, deren sämtliche Ansprüche auf staatliche Unterstützung ausgeschöpft sind. Sie führt Programme durch, damit diese Menschen beschäftigt sind oder vermittelt Arbeitsmöglichkeiten in Unternehmen die bereit sind, Hilfestellung zu leisten.

Auch die Ausgabe von Lebensmitteln und Hilfsgütern an bedürftige Familien gehört zu den Aufgaben der Organisation und schon 2010 hatte das Wochenblatt aus seiner Aktion „Aus Geben wächst Segen“ Candelaria Solidaria eine finanzielle Unterstützung zukommen lassen.

Doch dass nicht nur mit finanzieller sondern auch mit praktischer Hilfe viel bewirkt werden kann, beweisen drei pensionierte Bankangestellte, die als eine Art Feuerwehrmänner für die Stiftung tätig sind und eine ganze Reihe von Familien vor der Zwangsräumung ihrer Wohnungen bewahrt haben, die ihre Hypothekenschulden nicht mehr bezahlen konnten.

Unter dem Titel „Das Wunder von Candelaria“ schilderte eine hiesige Zeitung jetzt einen von zahlreichen Fällen, der völlig aussichtslos schien und dank der Hilfe der „drei Experten“ glücklich endete.

Johanna war vor mehreren Jahren aus Rumänien nach Teneriffa gekommen, zu einer Zeit, als kaum jemand in Spanien wusste, was eine prima de riesgo – ein Risikopapier ist. Sie ließ sich mit ihrem Lebensgefährten und ihrem Kind in Candelaria nieder. Die Bank gewährte ihnen eine Hypothek und so konnte Johanna auf ihren Namen eine Wohnung erwerben, ohne dass sie wusste, welches Risiko sie damit übernahm. Als der Lebensgefährte sie verließ, versuchte sie, mit den Schulden zurechtzukommen, doch das gelang ihr nur für kurze Zeit. Schließlich musste sie bei der Stadtverwaltung Sozialhilfe beantragen. Dort wurde sie mit der Begründung abgewiesen, dass sie ja Wohnungseigentum besitze. Sie saß also in der Schuldenfalle und die Zwangsräumung schien unvermeidbar. Im Rathaus riet man ihr schließlich, die Hilfe der drei Experten in Anspruch zu nehmen.

Nach einer eingehenden Prüfung der Situation begleitete sie einer der drei Helfer zu einem Gespräch mit der Bank. Ergebnis nach mehreren Verhandlungen: Die Bank erklärte sich bereit, gegen Rückgabe der Wohnung die Hypothekenschuld zu streichen und auch auf die angefallenen Zinsen zu verzichten. „Damit war Johanna keine Immobilieneigentümerin mehr und konnte Sozialhilfe in Anspruch nehmen“, erklärte Francisco Torres, einer der Helfer in der Not. „Den Namen habe ich geändert, aber die Geschichte entspricht den Tatsachen.

Alles hatte damit begonnen, dass José Sindo, der Bürgermeister von Candelaria, die drei pensionierten Banker bat, ein Informationsblatt für Familien zusammenzustellen, die von einer Zwangsräumung bedroht sind, weil sie keine Einkünfte mehr haben und ihre Hypothek nicht bezahlen können.

Inzwischen konnte mehr als 200 Familien geholfen werden, die sich in einer ähnlichen Situation befanden wie die eingangs erwähnte Johanna. Ein Drittel von ihnen konnte mit ihrer Bank eine Einigung erreichen. Allein in diesem Jahr haben die drei guten Geister von Candelaria sich vierzig Fällen angenommen und bislang ist es zu keiner Zwangsräumung gekommen.

„Die Banken schätzen unsere Arbeit denn sie haben inzwischen festgestellt, dass wir nach einer Lösung suchen, die für beide Seiten von Vorteil ist“, berichtete der 61-jährige Ignacio, einer der ehemaligen Bankbeamten. „Diese Art von Problemen ist sehr oft durch ein Entgegenkommen der Bank zu lösen. Wenn sie für ein oder zwei Jahre die Rückzahlung aussetzen und nur die Zinsen verlangen, gewähren sie den Schuldnern eine gewisse Sicherheit, damit sie sich um eine Arbeit bemühen können.“

Dieses Beispiel beweist, dass nicht nur durch Spenden, sondern auch durch tätige Hilfe viel bewirkt werden kann.

Ein „sinnvolles“ Geschenk

Jetzt ist wieder die Zeit der Hausfeste. Es wird zu Geburtstagen, Jubiläen und anderen Festlichkeiten eingeladen und man weiß gar nicht mehr so recht, was man sich von seinen Gästen wünschen soll. Warum stellen Sie nicht eine Geschenkebox auf und wünschen sich eine Geldspende für die Aktion „Aus Geben wächst Segen“, das ist wirklich ein sinnvolles Geschenk. Einige unserer Leser haben so beachtliche Beträge für unser Spendenkonto zusammengebracht und waren stolz auf ihre großzügigen Gäste.

Was bisher mit den Spendengeldern geschah

Alle Spenden kommen voll den verschiedensten hier ansässigen Hilfsorganisationen zugute. Dafür bürgt die nunmehr in 30 Jahren bei seinen Lesern erworbene Reputation des Wochenblatts. Das Sonderkonto bei der Solbank wird gebührenfrei geführt. Kein Cent für Verwaltungsaufwand oder dergleichen wird von Ihren Spenden abgezweigt.

Bevor eine Hilfsorganisation vom Wochenblatt gefördert wird, unterhält man sich eingehend vor Ort mit den Verantwortlichen und macht sich ein Bild über deren Ziele, Arbeitsweise und Effektivität. Darüber wird in allen Wochenblatt-Ausgaben berichtet.

Spenden unserer Aktion  an Hilfsorganisationen:

„La Mesa“ Puerto de la Cruz (12/09) Euro 2.000

Servicio Social Adeje (12/09) Euro 2.500

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (02/10) Euro 2.000

Fundación „Candelaria Solidaria“ (02/10) Euro 1.000

„La Mesa“ Puerto de la Cruz (02/10) für die Anschaffung

eines Lieferwagens Euro 4.000

„La Mesa“ Neueröffnung in San Isidro/Granadilla (03/10) Euro 1.300

Centro de Día Padre Laraña (04/10) Euro 3.000

Sozialer Speisesaal Hijas de Caridad, Santa Cruz (05/10) Euro 2.500

Caritas Puerto de la Cruz (06/10) Euro 500

und (08/10) Euro 500

Sozialer Speisesaal San Pio X, Santa Cruz (09/10) Euro 2.500

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (11/10) Euro 2.500

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (12/10) Euro 2.500

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña – Weihnachtsbescherung (12/10) Euro 591,77

Caritas Puerto de la Cruz (01/11) Euro 1.000

Caritas Teneriffa – Lebensmittel-Lieferung (03/11) Euro 3.000

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (04/11) Euro 1.000

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (07/11) Euro 2.000

Sozialer Speisesaal Casa de Acogida María Blanca, Puerto de la Cruz (8/11) Euro 900

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (09/11) Euro 1.500

Caritas Puerto de la Cruz (10/11) Euro 1.500

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña – Weihnachtsbescherung (01/12) Euro 928,13

Sozialer Speisesaal Casa de Acogida María Blanca, Puerto de la Cruz (01/12) Euro 1.000

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (01/12) Euro 1.000

Caritas „Virgen de los Dolores“ (01/12) Euro 1.000

Caritas Los Cristianos (02/12) Euro 2.000

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (04/12) Euro 1.500

Einladung an unsere Leser zum Mitmachen

Die Idee ist ganz einfach: Sie spenden einen Einmalbetrag oder sagen zu, monatlich ein Jahr lang, „Überwinterer“ vielleicht auch nur ein halbes Jahr lang, einen festen Betrag auf das Sonderkonto unserer Gemeinschaftsaktion „Aus Geben wächst Segen“ bei der Sol Bank einzuzahlen. Bankdirektor Don Emilio Bas Castells führt dieses Konto für uns kos­tenlos. Das Wochenblatt garantiert, dass jeder Cent von diesem Konto ohne Abzug Hilfsorganisationen auf Teneriffa zugute kommen wird. Von der Organisation, die Ihr Geld erhalten hat, bekommen Sie auf Wunsch eine Spendenbescheinigung. Als Vorbild für mögliche weitere Spender zur Nachahmung werden im Rahmen des „Spendenbarometers“ die Namen der Mitmachenden, sowie Höhe der Beträge in jeder Wochenblatt-Ausgabe veröffentlicht. Sie können sich dazu auch einen „Mitmachnamen“ ausdenken, unter dem Ihre Gabe genannt wird.

Machen Sie mit…

Wenn auch Sie bei unserer Aktion mitmachen wollen, überweisen Sie bitte Ihre Spende auf das unten genannte Konto. Alternativ nehmen wir auch gerne Ihren Scheck oder Bargeld in unserem Büro in Puerto de la Cruz entgegen.

Spendenkonto bei der Solbank: 0081 0403 34 0001185625

IBAN: ES14 0081 0403 34 0001185625

BIC: BSAB ESBB

Das Online-Spendenformular finden Sie hier: