Polizei torpediert den „Strategieplan für den Tourismus auf Teneriffa“


Ich finde, dass relativ viel bei der Polizei in Puerto de la Cruz nicht bearbeitet wird oder liegen bleibt.

Mein Verlobter wohnt zwischen der Calle del Hibisco und Calle Guillermo Rahn in einer eigentlich sehr schönen Apartmentanlage – Perenquen de la Paz. Die Calle Guillermo Rahn ist eigentlich eine verkehrsberuhigte Zone und für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen die Einfahrt verboten. Schilder sind alle klar sichtbar. Auch wurde die Parkverbotslinie in der Straße am rechten Fahrbahnrand gerade erneuert. Doch dies interessiert besonders das Busunternehmen Tenerife Tours überhaupt nicht. Die Busse fahren immer bis zum Zugang des Hotels Perla Tenerife hoch. Andere Busunternehmen folgen diesem Verstoß.

Bilder und ein Anschreiben bereits im November 2014 an die Polizei blieben unbeantwortet. Die Verstöße finden weiterhin statt. Auch ein persönliches Anschreiben an die Busunternehmen wurde einfach ignoriert. Gerade bei höheren Nachttemperaturen schläft man mit offenem Fenster, was zur Folge hat (auch bei geschlossenen Fenstern), dass, wenn Busse auch nachts um drei oder um fünf dort halten, man der Meinung ist, der Bus steht neben dem Bett.

Auch beim Sonnen am Pool ist die Lärmbelästigung doch erheblich.

Wir werden uns daher, wie auch schon andere Mieter, eine neue Unterkunft suchen. Vermutlich nicht mehr in Puerto de la Cruz. Der danebenliegende Tennisplatz verursacht jedenfalls weniger Lärm als diese Busse.

Rita Wilkens

Berlin




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