Plaza de España nicht termingerecht fertig


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Das 19 Mio. Euro Projekt wird erst im Juni beendet sein

Die Bauarbeiten an der Plaza de España in Teneriffas Hauptstadt wurden auch zu dem neu festgelegten offiziellen Fertigstellungstermin nicht beendet. Davon ging Teneriffas Vize-Cabildopräsident José Manuel Bermúdez angesichts des Panoramas der Großbaustelle schon vor Wochen aus.

Eigentlich hätte der neue Hauptplatz der Stadt, an dessen Komplettumgestaltung seit Jahren gearbeitet wird, am 30. April eingeweiht werden sollen. Die umfangreiche Neuplanung der Plaza de España wurde bei den renommierten Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron, Architekturbüro „Herzog & de Meuron“ in Basel, in Auftrag gegeben.

Unvorhergesehene Schwierigkeiten

Als Grund für die nicht termingerechte Fertigstellung werden verschiedene unvorhergesehene Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Pläne angegeben. So tauchten wäh­rend der Bauarbeiten Mauerteile einer alten Festung der Stadt auf, die in das Projekt einbezogen werden mussten. Die Ausschachtungsarbeiten für die Brunnen, die das Meerwasser für den großen See in der Mitte des Platzes liefern sollen, gestalteten sich schwieriger als vorgesehen, und auch die anfänglich nicht geplante Begrünung der Gebäude auf dem Platz nahm Zeit in Anspruch.

Auch die Gesamtkosten des Projektes haben im Laufe der Zeit eine erhebliche Steigerung erfahren. Um vier Millionen Euro sind sie in die Höhe geschossen und werden letztendlich rund 19 Millionen Euro betragen.

Gegenwärtig laufen die Arbeiten auf der Baustelle auf Hochtouren. Mit der Einweihung der neuen Plaza und Parkanlage darf allerdings frühestens im Juni gerechnet werden.




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