Paseo de la Costa wird erneuert


© Cabildo Tenerife

Eine Million Euro für einen halben Kilometer Promenade

Teneriffas CabildoPräsident und Vorsitzender des Konsortiums zur Verbesserung und Modernisierung von Puerto de la Cruz, Carlos Alonso, stellte am 18. Januar das Projekt für einen 500 Meter langen Abschnitt des Paseo de la Costa vor, einen Küstenweg, der einmal von Los Realejos bis La Orotava führen soll.

Die Promenade mit Meerblick über dem Abhang von Martiánez soll zwischen dem Hotel Semiramis und dem Aussichtspunkt La Paz in den nächsten Monaten grundlegend neu gestaltet werden. Eine Million Euro wird die Modernisierung und Verschönerung dieses Fußgängerweges entlang der Steilküste kosten, von dem aus Spaziergänger einen unvergleichlichen Meerblick genießen.

Durch den Abriss der Steinmauer, die durch ein Stahlgeländer ersetzt wird, soll die Sicht auf den Ozean freigegeben werden, was den besonderen Reiz dieser Promenade ausmacht, die 75 Meter über dem Meeresspiegel an der Küste entlangführt. Außerdem wird der Bodenbelag erneuert werden, um ein einheitliches Bild zusammen mit anderen neugestalteten Bereichen der Stadt wie dem Paseo San Telmo und der Straße Mequinez zu schaffen. Die Bauarbeiten werden zehn Monate dauern und in zwei Phasen durchgeführt, um immer einen Teil der Promenade noch begehbar zu halten. Die Bauarbeiten auf dem ersten Teilstück vom Hotel Semiramis bis zum Paseo Agatha Christie haben bereits begonnen. Nach der Vollendung dieses Abschnitts werden die Bauarbeiten bis zu dem Platz vor der Kirche San Amaro fortgesetzt.

Cabildo-Präsident Alonso äußerte den Wunsch, dass auch die Apartmentanlage Bellavista im Zuge der Neugestaltung der Promenade renoviert wird. Alonso erwähnte in seiner Ansprache vor den anwesenden Politikern, darunter auch Puertos Bürgermeister Lope Afonso, dass durch gemeinsame Anstrengungen das Image von Puerto de la Cruz als saubere und gepflegte Stadt unbedingt gefördert werden müsse. Es sei vor allem Aufgabe der Stadtverwaltung, dafür zu sorgen, dass die Stadt sauber und ihre Infrastrukturen gepflegt sind, erklärte Alonso.




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