Parque Marítimo ab 13. September geschlossen


Zur Durchführung von Bauarbeiten

Im Zuge der Anpassung des Parque Marítimo César Manrique an die für Schwimmbäder geltenden Vorschriften, wird die beliebte Anlage in Santa Cruz am Montag, den 13. September, erneut für mehrere Monate geschlossen.

Bisher wurde nur ein Becken renoviert und  die beiden anderen Pools sollten den Badegästen eigentlich bis Ende September zur Verfügung stehen, doch die Bauarbeiten sind schneller als geplant fortgeschritten und die Modernisierung der anderen Becken wird nun übergangslos angegangen. Zu Ostern 2011 soll der Parque Marítimo den Badefreudigen wieder seine Türen öffnen.

Anfang September wurde bereits mit der Bodenaushebung auf dem anliegenden Parkplatzgelände begonnen. Dort soll der Maschinenraum entstehen mit Platz für den Ringüberlauf zur Reinigung und Aufbereitung des Wassers und das antreibende Hydrau­liknetzwerk. Die neue Filteranlage wird automatisch den Säurewert des Wassers überprüfen und das nötige Chlor zufügen. Zusätzlich ist eine Verschönerung der Becken vorgesehen.

Umstrittene Anlage

Schon lange herrscht um den Parque Marítimo eine starke Polemik. Jahrelang veranstalteten die Betreiber verschiedenartige Events, obwohl sie nur über eine Lizenz  zur Nutzung als Schwimmbadanlage verfügten. Den Behörden war dies bekannt, doch unternommen wurde nichts. Erst als sich Anwohner und Verbrauchervereinigung mehrmals beschwerten, verbot das Urbanismusamt die Veranstaltungen. Aufgrund der Machenschaften wurde die Anlage Anfang 2009 geschlossen und erst im Juni diesen Jahres wiedereröffnet. Die Bewohner von Santa Cruz begrüßten die Möglichkeit, sich wieder direkt vor den Toren der Stadt erfrischen und die heißen Sommertage dort verbringen zu können. Doch schon ziehen neue Wolken auf, denn das Urbanismusamt leitete vor Kurzem Ermittlungen gegen den Betreiber des Buffets ein; die Daniel Chispa S.L. hat scheinbar die Beantragung einer Lizenz zur Eröffnung des Restaurantbetriebes verpasst. Und auch gegen den am ersten Septemberwochenende veranstalteten Klein-Karneval mit Teilnahme der traditionellen „Murgas“ wurde schon vor Beginn Kritik erhoben. Die Nationalistische Alternative der Kanaren (ANC) rügte, dass den damaligen privaten Betreibern die Durchführung derartiger Events verboten wurde, während das derzeit zuständige Rathaus von Santa Cruz sich einfach über das Verbot hinwegsetzte.




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