Oft ist schnelles Handeln notwendig


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Wochenblatt-Leser helfen

Sehr geehrte Frau Lindner,

ich wende mich an Sie, um Ihnen unsere tiefe Dankbarkeit für die von Ihnen aus der Aktion „Aus Geben wächst Segen“ erhaltene Spende auszusprechen.

Diese Spende dient dem Einkauf von Nahrungsmitteln und Tiefkühlkost, die für den reibungslosen Ablauf unseres Mittagstisches bestimmt sind, bei dem täglich rund 80 Kinder im Alter von 3 bis 16 Jahren versorgt werden.

Wir arbeiten in dieser Hinsicht seit 1982 und unser oberstes Ziel ist die ganzheitliche Entwicklung der Kinder zu unterstützen, unter anderem, indem wir versuchen, möglichen Mangel- oder Risikosituationen vorzubeugen und mit besonderer Aufmerksamkeit ihr familiäres, soziales und erzieherisches Umfeld im Auge behalten.

Erneut danken wir Ihnen für Ihr Interesse und Ihre Solidarität, da wir ohne die Unterstützung von Unternehmen wie dem Ihren unsere Arbeit nicht durchführen könnten.

Mit diesem Dankesschreiben nutzen wir auch die Gelegenheit, Sie einzuladen, um unsere Räumlichkeiten und unsere tägliche Arbeit besser kennenzulernen.

Mit freundlichen Grüßen

Isaura Ma Molowny González

Leiterin

Mit diesen herzlichen Worten hat sich die Leiterin der Tagesstätte Padre Laraña in Santa Cruz bedankt, nachdem wir, wie in unserer letzten Ausgabe berichtet, mit einer Zuwendung in Höhe von 1500 Euro schnell und unbürokratisch geholfen haben, als die Vorräte praktisch aufgebraucht waren und die Küche dringend Nachschub brauchte.

Von den verschiedenen Hilfsgruppen, die wir immer wieder mit Beträgen aus unserer Spendenaktion unterstützen, liegen uns die Kinder vom Zentrum Padre Laraña in Santa Cruz ganz besonders am Herzen. Sie wachsen unter sehr schwierigen sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen auf, und viele von ihnen müssten den Tag auf der Straße verbringen, wenn sie im Zentrum nicht so etwas wie ein zweites Zuhause hätten.

Die Zuwendung, die sie dort finden, beschränkt sich längst nicht auf das warme Mittagessen, das sie dort bekommen. Sie erhalten auch Hilfe bei den Hausaufgaben, sie lernen, etwas Vernünftiges mit ihrer Freizeit anzufangen, sich in eine Gemeinschaft zu integrieren, Freundschaften zu schließen und mit anderen zu teilen.

Nach dem Ende der Urlaubszeit hat auch für die Hilfsorganisationen der harte Alltag wieder begonnen. Dabei müssen sie sozusagen an zwei Fronten kämpfen. Zunächst geht es um die Beschaffung von Geld- oder Sachspenden und später dann um die Verteilung an die bedürftigen Menschen, wobei ersteres wohl das schwierigere Unterfangen ist.

Glücklicherweise tun sich immer wieder Quellen auf, die es möglich machen, die Regale der Hilfsstationen zu füllen.

So hat das Cabildo, die Inselverwaltung von Teneriffa, beschlossen, einen Teil der Gewinne aus den Cabildo-eigenen Unternehmen den Organisationen zur Verfügung zu stellen, die in der Inselhauptstadt notleidende Familien mit Lebensmitteln versorgen. Es handelt sich um ein Versprechen, das der Cabildo-Präsident Ricardo Melchior im letzten Wahlkampf abgegeben hat. Wie jetzt aus dem Cabildo verlautet, wird selbstverständlich an diesem Versprechen festgehalten und ein gewisser Prozentsatz der Firmengewinne verteilt. „Die Inselregierung ist sich der schwierigen finanziellen Situation bewusst, in der sich viele Menschen auf unserer Insel befinden. Mit dieser Initiative sollen die großen Probleme ein wenig erleichtert werden, denen sich viele Organisationen gegenüber sehen, die Lebensmittel und Kleidung an hilfsbedürftige Familien verteilen“, teilte ein Sprecher mit.

Verschiedene Hilfsorganisationen in der Inselhauptstadt haben sich darüber beklagt, dass sie keinerlei Zuwendungen von den Gemeinden im Norden und Süden erhalten. Wie es heißt, kommen immer wieder Bewohner aus umliegenden Gemeinden zu den Lebensmittel-Ausgabestellen. Angeblich werden sie von den Sozialarbeitern aufgefordert, in Santa Cruz um Hilfe zu ersuchen. Diese Informationen, die von den Medien verbreitet wurden, sind von verschiedenen Gemeindeverwaltungen dementiert worden.

Alle beteiligten Stellen sind jedoch der Meinung, dass eine bessere Zusammenarbeit auf den verschiedenen Ebenen vonnöten ist, um eine gerechte Verteilung der Hilfsgüter zu garantieren und zwar nicht nur in den größeren Städten, wo die wichtigsten Organisationen ihre Anlaufstellen haben, sondern auch in den kleinen und entlegenen Ortschaften, die nicht über entsprechende Einrichtungen verfügen.

Ein „sinnvolles“ Geschenk

Jetzt ist wieder die Zeit der Hausfeste. Es wird zu Geburtstagen, Jubiläen und anderen Festlichkeiten eingeladen und man weiß gar nicht mehr so recht, was man sich von seinen Gästen wünschen soll. Warum stellen Sie nicht eine Geschenkebox auf und wünschen sich eine Geldspende für die Aktion „Aus Geben wächst Segen“, das ist wirklich ein sinnvolles Geschenk. Einige unserer Leser haben so beachtliche Beträge für unser Spendenkonto zusammengebracht und waren stolz auf ihre großzügigen Gäste.

Was bisher mit den Spendengeldern geschah

Alle Spenden kommen voll den verschiedensten hier ansässigen Hilfsorganisationen zugute. Dafür bürgt die nunmehr in 30 Jahren bei seinen Lesern erworbene Reputation des Wochenblatts. Das Sonderkonto bei der Solbank wird gebührenfrei geführt. Kein Cent für Verwaltungsaufwand oder dergleichen wird von Ihren Spenden abgezweigt.

Bevor eine Hilfsorganisation vom Wochenblatt gefördert wird, unterhält man sich eingehend vor Ort mit den Verantwortlichen und macht sich ein Bild über deren Ziele, Arbeitsweise und Effektivität. Darüber wird in allen Wochenblatt-Ausgaben berichtet.

Spenden unserer Aktion  an Hilfsorganisationen:

„La Mesa“ Puerto de la Cruz (12/09) Euro 2.000

Servicio Social Adeje (12/09) Euro 2.500

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (02/10) Euro 2.000

Fundación „Candelaria Solidaria“ (02/10) Euro 1.000

„La Mesa“ Puerto de la Cruz (02/10) für die Anschaffung

eines Lieferwagens Euro 4.000

„La Mesa“ Neueröffnung in San Isidro/Granadilla (03/10) Euro 1.300

Centro de Día Padre Laraña (04/10) Euro 3.000

Sozialer Speisesaal Hijas de Caridad, Santa Cruz (05/10) Euro 2.500

Caritas Puerto de la Cruz (06/10) Euro 500

und (08/10) Euro 500

Sozialer Speisesaal San Pio X, Santa Cruz (09/10) Euro 2.500

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (11/10) Euro 2.500

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (12/10) Euro 2.500

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña – Weihnachtsbescherung (12/10) Euro 591,77

Caritas Puerto de la Cruz (01/11) Euro 1.000

Rotary-Club Pto. de la Cruz – Lebensmittel-Lieferung (03/11) Euro 3.000

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (04/11) Euro 1.000

Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (07/11) Euro 2.000

Sozialer Speisesaal Casa de Acogida María Blanca, Puerto de la Cruz (8/11) Euro 900

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (09/11) Euro 1.500

Einladung an unsere Leser zum Mitmachen

Die Idee ist ganz einfach: Sie spenden einen Einmalbetrag oder sagen zu, monatlich ein Jahr lang, „Überwinterer“ vielleicht auch nur ein halbes Jahr lang, einen festen Betrag auf das Sonderkonto unserer Gemeinschaftsaktion „Aus Geben wächst Segen“ bei der Sol Bank einzuzahlen. Bankdirektor Don Emilio Bas Castells führt dieses Konto für uns kos­tenlos. Das Wochenblatt garantiert, dass jeder Cent von diesem Konto ohne Abzug Hilfsorganisationen auf Teneriffa zugute kommen wird. Von der Organisation, die Ihr Geld erhalten hat, bekommen Sie auf Wunsch eine Spendenbescheinigung. Als Vorbild für mögliche weitere Spender zur Nachahmung werden im Rahmen des „Spendenbarometers“ die Namen der Mitmachenden, sowie Höhe der Beträge in jeder Wochenblatt-Ausgabe veröffentlicht. Sie können sich dazu auch einen „Mitmachnamen“ ausdenken, unter dem Ihre Gabe genannt wird.

Machen Sie mit…

Wenn auch Sie bei unserer Aktion mitmachen wollen, überweisen Sie bitte Ihre Spende auf das unten genannte Konto. Alternativ nehmen wir auch gerne Ihren Scheck oder Bargeld in unserem Büro in Puerto de la Cruz entgegen.

Spendenkonto bei der Solbank: 0081 0403 34 0001185625

IBAN: ES14 0081 0403 34 0001185625

BIC: BSAB ESBB

Das Online-Spendenformular finden Sie hier: