Nichts tut sich am Busbahnhof


Opposition kritisiert Untätigkeit der Gemeindeverwaltung

Seit dem am 2. November 2009 der Busbahnhof von Puerto de la Cruz wegen Baufälligkeit geschlossen wurde, hat die Stadt dieses Gebäude dem weiteren Verfall preisgegeben und für eine Renovierung gibt es bislang nicht einmal eine Finanzierungszusage, so moniert die sozialistische Opposition im Rathaus von Puerto de la Cruz.

„Aus Sicherheitsgründen“ hatte Bürgermeister Marcos Brito im November die Schließung des Busbahnhofs verfügt und anschließend auch das darunter liegende Parkhaus geschlossen. Nun sollen auch die wenigen noch verbliebenen Geschäfte im Außenbereich des Gebäudes geschlossen werden. Den Inhabern wurde mehr oder weniger ein Ultimatum gestellt, die Räumlichkeiten zu verlassen. Die Opposition kritisiert, dass den langjährigen Inhabern der Geschäfte nicht zuvor eine Alternative geboten wird, denn die Wiedereröffnung des Busbahnhofes kann angesichts der Tatsache, dass noch nicht einmal eine Finanzierungszusage für die Sanierung vonseiten der kanarischen Regierung oder des Cabildos vorliegt, noch länger dauern.

Bedauernswert ist der Zustand des Gebäudes heute tatsächlich; und nicht nur von außen. Obwohl offiziell geschlossen, gibt es noch offene Eingänge, durch die Obdachlose ins Innere gelangen können. In den ehemaligen Titsa-Büros wurden schon mehrere kleine Feuer gelegt und es sieht dort aus wie auf einer Müllhalde. Auf eine Reinigung bzw. effektive Absperrung hat die Stadt bislang verzichtet.




Über Wochenblatt

Das Wochenblatt erscheint 14-tägig mit aktuellen Meldungen von den Kanaren und dem spanischen Festland. Das Wochenblatt gilt seit nunmehr 36 Jahren als unbestrittener Marktführer der deutschsprachigen Printmedien auf den Kanarischen Inseln.