Nichts als schlechte Nachrichten


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Wochenblatt-Leser helfen

Rund 25 Prozent aller spanischen Kinder sind unzureichend ernährt, denn ihre Familien sind nicht mehr in der Lage, ausreichend Fisch, Fleisch, frisches Obst und Gemüse auf den Tisch zu bringen. Dabei sind das die wichtigsten Nahrungsmittel, welche die Kinder für ihre Entwicklung benötigen.

Mit dieser Meldung trat kürzlich die Organisation Fedaia an die Öffentlichkeit, in der 78 Einrichtungen zusammengeschlossen sind, die mehr als 35.000 Kinder und Jugendliche betreuen. Die Organisation weist darauf hin, dass die Kinderarmut und die Zahl der schlecht ernährten Kinder erschreckend zugenommen haben. Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz und Caritas haben die Regierung erneut aufgefordert, Kindern, die aus Familien mit schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen kommen, das Mittagessen an den Schulen zu finanzieren. Wenigstens einmal täglich sollten sie eine ausgewogene warme Mahlzeit erhalten.

Viele Familien, so wurde weiter beklagt, seien aufgrund der Wirtschaftskrise nicht mehr in der Lage, ihre Basisversorgung aufrecht zu erhalten, also Lebensmittel und  Hygieneartikel einzukaufen. „Die Kinder leiden am meisten unter dieser Situation, obwohl sie weder dafür verantwortlich sind, noch über die Möglichkeit verfügen, ihre Bedürfnisse einzuklagen und ihre Interessen öffentlich zu vertreten“, heißt es unter anderem. Das Profil der Kinderarmut in Spanien entspricht einem Kind, das nicht vernünftig gekleidet ist, nicht regelmäßig gesundes Essen erhält, Zuhause nicht genügend Raum hat, um die Hausaufgaben zu machen oder zu spielen, das nicht an außerschulischen Aktivitäten teilnehmen kann, weil seine Eltern dafür nicht das nötige Geld haben. Häufig leben große Familien auf beschränktem Raum. Das kann zu psychischen Problemen führen, die Schulversagen und häufig soziale Ausgrenzung nach sich ziehen.

Rund dreißig Prozent der Kinder, deren Familien mit weniger als 640 Euro monatlich auskommen müssen, schaffen den Grundschulabschluss nicht, hat UNICEF kürzlich im Rahmen einer Studie festgestellt.

Auf den Kanaren ist die Not noch größer

Die meisten Klagen, die beim kanarischen Volksverteidiger eingehen, beziehen sich auf die schleppende Bearbeitung von Hilfsanträgen, insbesondere wenn es um dringende Notfälle geht. Das ist dem Bericht zu entnehmen, der von dem Büro des Ombudsmanns der Kanarischen Inseln herausgegeben wurde.

Die Zahl der Antragsteller nehme immer mehr zu, wäh­rend sich die zur Verfügung stehenden öffentlichen Mittel ständig verringern und außerdem äußerst unregelmäßig fließen.

Das Profil des Bürgers, der sich mit einer Klage an den Volksverteidiger wendet, wenn er bei den zuständigen Behörden immer wieder abgewiesen wird, ist das eines Arbeitslosen, dessen Unterstützung ausgelaufen ist, und der über kei­­nerlei Mittel mehr verfügt, um seine Familie zu ernähren. Oftmals beziehen sich die Klagen auch darauf, dass der Zeitraum für die gewährte Hilfe abgelaufen ist und eine Verlängerung oder Erneuerung verschleppt oder gar abgelehnt wurde.

Ein ähnliches Szenario schildern die Hilfsgruppen und Ausgabestellen für Lebensmittel an notleidende Personen. Für immer mehr Menschen sind sie die einzige Anlaufstelle, um Familien mit dem Nötigsten zu versorgen. Und bei den sozialen Speisesälen werden die Schlangen der Menschen immer länger, die wenigstens einmal täglich ein warmes Essen brauchen.

Hier versucht das Wochenblatt mit seiner Aktion „Aus Geben wächst Segen“ zu helfen, auch wenn es nur in bescheidenem Rahmen möglich ist. Deshalb möchten wir an Ihre Solidarität appellieren und Sie bitten, uns weiterhin mit Ihren Spenden zu unterstützen. Herzlichen Dank im Voraus.

Ein „sinnvolles“ Geschenk

Jetzt ist wieder die Zeit der Hausfeste. Es wird zu Geburtstagen, Jubiläen und anderen Festlichkeiten eingeladen und man weiß gar nicht mehr so recht, was man sich von seinen Gästen wünschen soll. Warum stellen Sie nicht eine Geschenkebox auf und wünschen sich eine Geldspende für die Aktion „Aus Geben wächst Segen“, das ist wirklich ein sinnvolles Geschenk. Einige unserer Leser haben so beachtliche Beträge für unser Spendenkonto zusammengebracht und waren stolz auf ihre großzügigen Gäste.

Was bisher mit den Spendengeldern geschah

Alle Spenden kommen voll den verschiedensten hier ansässigen Hilfsorganisationen zugute. Dafür bürgt die nunmehr in 30 Jahren bei seinen Lesern erworbene Reputation des Wochenblatts. Das Sonderkonto bei der Solbank wird gebührenfrei geführt. Kein Cent für Verwaltungsaufwand oder dergleichen wird von Ihren Spenden abgezweigt.

Bevor eine Hilfsorganisation vom Wochenblatt gefördert wird, unterhält man sich eingehend vor Ort mit den Verantwortlichen und macht sich ein Bild über deren Ziele, Arbeitsweise und Effektivität. Darüber wird in allen Wochenblatt-Ausgaben berichtet.

Spenden unserer Aktion  an Hilfsorganisationen:

„La Mesa“ Puerto de la Cruz (12/09) Euro 2.000

Servicio Social Adeje (12/09) Euro 2.500

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (02/10) Euro 2.000

Fundación „Candelaria Solidaria“ (02/10) Euro 1.000

„La Mesa“ Puerto de la Cruz (02/10) für die Anschaffung

eines Lieferwagens Euro 4.000

„La Mesa“ Neueröffnung in San Isidro/Granadilla (03/10) Euro 1.300

Centro de Día Padre Laraña (04/10) Euro 3.000

Sozialer Speisesaal Hijas de Caridad, Santa Cruz (05/10) Euro 2.500

Caritas Puerto de la Cruz (06/10) Euro 500

und (08/10) Euro 500

Sozialer Speisesaal San Pio X, Santa Cruz (09/10) Euro 2.500

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (11/10) Euro 2.500

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (12/10) Euro 2.500

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña – Weihnachtsbescherung (12/10) Euro 591,77

Caritas Puerto de la Cruz (01/11) Euro 1.000

Caritas Teneriffa – Lebensmittel-Lieferung (03/11) Euro 3.000

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (04/11) Euro 1.000

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (07/11) Euro 2.000

Sozialer Speisesaal Casa de Acogida María Blanca, Puerto de la Cruz (8/11) Euro 900

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (09/11) Euro 1.500

Caritas Puerto de la Cruz (10/11) Euro 1.500

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña – Weihnachtsbescherung (01/12) Euro 928,13

Sozialer Speisesaal Casa de Acogida María Blanca, Puerto de la Cruz (01/12) Euro 1.000

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (01/12) Euro 1.000

Caritas „Virgen de los Dolores“ (01/12) Euro 1.000

Caritas Los Cristianos (02/12) Euro 2.000

Einladung an unsere Leser zum Mitmachen

Die Idee ist ganz einfach: Sie spenden einen Einmalbetrag oder sagen zu, monatlich ein Jahr lang, „Überwinterer“ vielleicht auch nur ein halbes Jahr lang, einen festen Betrag auf das Sonderkonto unserer Gemeinschaftsaktion „Aus Geben wächst Segen“ bei der Sol Bank einzuzahlen. Bankdirektor Don Emilio Bas Castells führt dieses Konto für uns kos­tenlos. Das Wochenblatt garantiert, dass jeder Cent von diesem Konto ohne Abzug Hilfsorganisationen auf Teneriffa zugute kommen wird. Von der Organisation, die Ihr Geld erhalten hat, bekommen Sie auf Wunsch eine Spendenbescheinigung. Als Vorbild für mögliche weitere Spender zur Nachahmung werden im Rahmen des „Spendenbarometers“ die Namen der Mitmachenden, sowie Höhe der Beträge in jeder Wochenblatt-Ausgabe veröffentlicht. Sie können sich dazu auch einen „Mitmachnamen“ ausdenken, unter dem Ihre Gabe genannt wird.

Machen Sie mit…

Wenn auch Sie bei unserer Aktion mitmachen wollen, überweisen Sie bitte Ihre Spende auf das unten genannte Konto. Alternativ nehmen wir auch gerne Ihren Scheck oder Bargeld in unserem Büro in Puerto de la Cruz entgegen.

Spendenkonto bei der Solbank: 0081 0403 34 0001185625

IBAN: ES14 0081 0403 34 0001185625

BIC: BSAB ESBB

Das Online-Spendenformular finden Sie hier: