Neugestaltung des Teresitas-Strandes nach den Wünschen der Bürger


© EFE

Das Projekt ist in Arbeit

José Ángel Martín, Stadtrat für Stadtplanung von Santa Cruz, gab dieser Tage im Gespräch mit der Tageszeitung El Día die abschließenden Ergebnisse der im vergangenen Jahr durchgeführten Befragung „Der Strand, den wir uns wünschen“ (das Wochenblatt berichtete) und somit die Pläne für den Teresitas-Strand bekannt.

Vor einigen Monaten waren die Nutzer der Playa Teresitas über ihre Wünsche hinsichtlich der Neugestaltung des Stadtstrandes von Santa Cruz befragt worden. Neben dem direkten Interview am Strand bestand auch die Möglichkeit, den Fragebogen im Internet auszufüllen. Weiterhin konnten in einem dafür eingerichteten Zelt die Ideen bildlich dargestellt werden. Ende Oktober 2014 wurde die Umfrage beendet und mit der Auswertung der 2.700 Antworten und Vorschläge begonnen. Schon damals gab das Rathaus bekannt, die meisten Strandnutzer wünschten sich einen Spazierweg, Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung oder einen Park. 

Nun gab der zuständige Stadtrat im Zeitungsgespräch konkretere Details über die Neugestaltung von Las Teresitas zwischen der einstigen Verteidigungsanlage von San Andrés bis zum Ende des Strandes bekannt. Weil es sich um die am häufigsten geäußerte Forderung der Bürger handele, plane man einen Fußgängerweg, angrenzend an den Strand, der mindestens vier Meter breit sein solle. Dieser werde von Bäumen gesäumt sein und behindertengerecht angelegt. Die Aufstellung von Spielgeräten für Kinder und von Sportgeräten gehörte ebenfalls zu den Wünschen der Befragten. Martín erklärte, zur Anlegung des Fußgängerweges sei eine Verlegung des Parkplatzes weiter in Richtung Hang notwendig, der mit einheimischer Vegetation bepflanzt und verschönert werden solle.

Viele der Befragten hätten sich auch für die Einrichtung eines Besucherzentrums für den anschließenden Naturpark Anaga ausgesprochen. 

Auch der Bau eines, allerdings an die Landschaft angepassten, kleinen Busbahnhofes gehörte zu den am häufigsten vorgebrachten Wünschen, um die Busverbindungen nach und von Las Teresitas zu verbessern. 

Viele der Befragten hätten auch die Anlegung von Sportplätzen oder einem Fahrradweg angeregt, doch liege Letzterer außerhalb der Möglichkeiten der konkreten Planung für Las Teresitas. Man könne jedoch den entsprechenden Platz freilassen, versicherte Martín, schließlich gehöre die Verlängerung des bislang an der Zementfabrik endenden Fahrradweges zu den Plänen der Stadt. 

Leider könne nach den Worten von Martín in der aktuellen Legislaturperiode nicht mehr mit dem Abschluss des Projektes, an dem die städtischen Experten bereits arbeiteten, gerechnet werden. 




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