Neue Kiefern für die Berge von La Orotava


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Wiederaufforstung des im Februar vom Sturm verwüsteten Gebietes

Ende Februar verwüstete der Sturm Cintia das Gebiet von La Bermeja in den Bergen La Orotavas. Dabei wurden auf einem 40.000 Hektar umfassenden Gelände zwischen 15 und 100% der kalifornischen Kiefern entwurzelt.

Schon kurz nach dem verheerenden Wetterereignis beauftragten die kanarische Regierung, die Inselregierung und die Stadtverwaltung von La Orotava das öffentliche Unternehmen Gesplan sowie zwei weitere private Forstbetriebe mit den Räumungsarbeiten. Das gesammelte Holz wurde verschenkt oder zermahlen dem Waldboden zugeführt (das Wochenblatt berichtete).

Ende August besuchten Francisco Martín, Leiter der kanarischen Umweltbehörde, Wladimiro Rodríguez, Umweltbeauftragter Teneriffas, Isaac Valencia, Bürgermeister von La Orotava, und der Stadtrat Manuel Ángel Martín das Gebiet und begutachteten die Fortschritte. Bisher wurde eine Untersuchung der umgestürzten Bäume durchgeführt, das Gebiet in drei Abschnitte unterteilt und diese zeitgleich geräumt. Die beschädigten Kiefern wurden gefällt und fast abgerissene Äste abgetrennt.

Innerhalb des kanarischen Programms zum Schutz der Waldbestände vor Katastrophen wird im September auf einer 40 Hektar großen Fläche mit der Wiederaufforstung begonnen. Zunächst werden Löcher ausgehoben, um anschließend 40.000 Kiefern einzupflanzen. Man hat sich statt der kalifornischen nun für die kanarische Kiefer entschieden, da diese resistenter ist und Feuer und Wind gegenüber besser standhält. Außerdem soll die Gegend ihren ursprünglichen Zustand wiedererlangen.




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