Nachschub für die Strände

Die Ursache des Sturzes einer Palme auf ein parkendes Auto in der Avenida Bélgica wurde untersucht. Foto: Policia Local de Santa Cruz

Die Ursache des Sturzes einer Palme auf ein parkendes Auto in der Avenida Bélgica wurde untersucht. Foto: Policia Local de Santa Cruz

Das Cabildo hat zwei Sandbänke ausgewählt, die sich zur Auffüllung der Strände eignen

Die Inselregierung hat die sieben Sandbänke vor der Küste Teneriffas untersucht und zwei ausgewählt, die geeignet sind, um Sand abzusaugen und mit diesem Sand die Strände aufzufüllen. Die eine Sandbank befindet sich vor El Sauzal im Norden, die andere vor Santiago del Teide im Süden. Sie verfügen über ausreichend Sand zur Extraktion, der darüber hinaus auch von bester Qualität ist.

Als Nächstes will das Cabildo die sich in Arbeit befindenden Analysen den Gemeinden und Konzessionsfirmen vorlegen, die für die Extraktion und Auffüllung der Strände zuständig sind. Doch vorher erwartet Alberto Bernabé, Leiter des Tourismusressorts, die Antwort des regionalen Umweltamts bezüglich eventueller umweltpolitischer Einwände gegen die Vorhaben, wie er im Gespräch mit Diario de Avisos bekannt gab. Laut Bernabé handelt es sich bei dem Sand vor El Sauzal um sehr dunklen, während der bei Santiago del Teide eher grau sei. Noch in diesem Jahr wolle er die Abschlussberichte vorliegen haben, damit im kommenden Jahr mit der Auffüllung diverser Strände begonnen werden könne. Dabei zog er unter anderem den derzeit sandarmen Strand von San Marcos in Betacht, dessen Auffüllung in der Zuständigkeit der Zentralregierung liegt. Auch gab er bekannt, dass das zuständige Konzessionsunternehmen beim Küs-

tenamt die Auffüllung des Strandes El Camisón mit 10.000 Kubikmetern Sahara-Sand beantragt habe.

Auch gab Bernabé weitere Einzelheiten zu dem Projekt „Tenerife y el mar“ (Teneriffa und das Meer) bekannt, welches die Verbesserung einiger Küstenabschnitte verfolgt. Derzeit würde das Projekt diversen Institutionen vorgestellt, um finanzielle Unterstützung zu gewinnen. Geplant seien unter anderem die Verbesserung des Martiánez-Strandes in Puerto de la Cruz und des Küstenweges von San Blas in San Miguel de Abona. 




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