Musik- und Volkshochschule vorerst gerettet


Bürgermeisterin von Puerto de la Cruz gibt Entwarnung

Puerto de la Cruz‘ Bürgermeisterin Sandra Rodríguez (Coalición Canaria, CC) konnte zum Jahresende mitteilen, dass 2015 weder die Musik- noch die Volkshochschule oder das Archäologische Museum geschlossen werden müssten.

Aufgrund der schlechten Finanzlage der Gemeinde wurde im Frühjahr vergangenen Jahres das Kursangebot der Volkshochschule reduziert, sogar von einer endgültigen Schließung war teilweise die Rede. Der Musikschule drohte tatsächlich das baldige Aus, sollten nicht bis zum Sommer die erforderlichen Mittel aufgebracht werden. Auch die Weiterführung des Archäologischen Museums hing in der Schwebe.

Aufgrund eines enormen Schuldenberges hatte die staatliche Aufsicht die Stadtkassen ins Visier genommen und auf einen strikten Sparkurs gedrängt.

Gegenüber einer Tageszeitung gab Bürgermeisterin Sandra Rodríguez nun Entwarnung und erklärte, der Gesamtetat für das neue Jahr beliefe sich auf 33,4 Millionen Euro und erlaube unter anderem den weiteren Betrieb der städtischen Einrichtungen.

Den Posten für die neue Asphaltierung lädierter Straßenbeläge habe man sogar von 112.000 auf 170.000 Euro erhöhen können. Weiterhin sei vorgesehen, die Lokalpolizei mit  neuen Autos, Uniformen und Ausstattung zu versehen und die Kinder notleidender Familien mit Schulmaterial zu versorgen.

Die Stadt Puerto de la Cruz muss zwar weiterhin einen enormen Schuldenberg von über 30 Millionen Euro abbauen, doch scheint mit Bürgermeisterin Rodríguez frischer Wind in das Rathaus eingezogen zu sein.




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