Museum für moderne Kunst eröffnet


© Moisés Pérez

Im Zollhaus in Puerto de la Cruz

Die Wiedereröffnung des Museums für Zeitgenössische Kunst Eduardo Westerdahl (MACEW) im alten Zollhaus am Fischerhafen von Puerto de la Cruz war das kulturelle Ereignis im Juni.

Etliche Vertreter aus Politik und Gesellschaft kamen, um der feierlichen Wiedereröffnung der Kunstsammlung beizuwohnen. In der Galerie werden unter anderem Werke von Oscar Domínguez, Miralles, Pedro González und César Manrique ausgestellt.

Die Wiedereröffnung des Museums war durch die Anstrengungen des Instituto de Estudios Hispánicos de Canarias (IEHC) in Zusammenarbeit mit dem Cabildo von Teneriffa möglich geworden.

Die Kunstsammlung, die erstmals und dank der Initiative des IEHC und Eduardo Westerdahls 1952 der Öffentlichkeit gezeigt wurde, kann ohne Zweifel als eine der bedeutendsten der Kanarischen Inseln bezeichnet werden. Bedauerlicherweise mussten die Kunstwerke, bedingt durch die politische Lage im Spanien der 50er und 60er Jahre bereits 1965 wieder eingemottet werden. Im Jahr 2001 startete das IEHC die Katalogisierung der Kunstwerke und Verhandlungen mit dem Cabildo, um die Sammlung wieder der Öffentlichkeit zeigen zu können.  Puertos neue Bürgermeisterin Lola Padrón (PSOE) hat bereits eingewilligt, nach einem großzügigeren Ausstellungsort zu suchen, denn IEHC-Präsident Nicolás Rodríguez bedauerte bei der Eröffnung, dass aus Platzmangel nicht alle Werke gezeigt werden können.

Das Museum ist von Dienstag bis Donnerstag von 10.00 bis 14.00 Uhr, freitags von 16.00 bis 20.00 Uhr und samstags von 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. Sonntag und Montag geschlossen. Im Eröffnungsmonat Juli ist der Eintritt für alle Kunstinteressierten frei.




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