Millionenbetrüger John Palmer auf Teneriffa verhaftet


Die spanische Polizei hat auf Teneriffa den mutmaßlichen Millionenbetrüger John Palmer festgenommen. Der 57-jährige Brite sei der Kopf einer Bande, die vielfach Urlauber bei Immobiliengeschäften geprellt habe, teilten die Behörden am Donnerstag mit.

Die Bande hatten den leichtgläubigen Urlaubern Nutzungsrechte für Ferienwohnungen verkauft, so genanntes „Timesharing“. Die Wohnungen existierten in Realität aber gar nicht, die Gelder waren meist verschwunden. Auch Vorwürfe wegen Geldwäsche und Drogenschmuggel werden dem Multimillionär zur Last gelegt.

Zwei Jahre bevor sich Palmer 1985 auf Teneriffa niedergelassen hatte, war er verdächtigt worden, in einem millionenschweren Goldraub am Londoner Flughafen verwickelt gewesen zu sein. Er wurde später in seiner Heimat wegen Betrugs zu einer Haftstrafe verurteilt und erst kürzlich wieder auf freien Fuß gesetzt.




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