Luftfahrtmesse „Routes Africa“ findet im Sommer auf Teneriffa statt


Carlos Alonso spricht von einer „einzigartigen Gelegenheit“

Die Veranstalter der „Routes Africa 2016“, der einzigen Luftfahrtmesse zur Neuerschließung von Afrika-Verbindungen, haben als nächsten Austragungsort Teneriffa ausgewählt.

 In Zusammenarbeit mit dem Tourismusamt Turismo de Tenerife und der Regionalregierung wird die zehnte Ausgabe dieses renommierten Fachtreffens vom 26. bis 28. Juni im Messezentrum von Santa Cruz stattfinden. 

Erwartet werden bislang rund 250 Experten und Vertreter der wichtigsten internationalen Fluggesellschaften wie United Airlines, Qatar Airways, South African Airways oder Delta Airlines, schließlich handelt es sich bei Afrika um einen Wachstumsmarkt mit großem Potenzial, der ausbaufähig ist. Teneriffa nimmt hierbei eine zunehmend wichtige Rolle als Drehpunkt zwischen den Kontinenten ein.

Inselpräsident Carlos Alonso begrüßte die „einzigartige Gelegenheit“ für Teneriffa, eine der wichtigsten Messen über Flugrouten beherbergen zu dürfen und die Kontakte zu den bedeutendsten Airlines weltweit festigen zu können. Auch würde  der Name Teneriffa auf diese Art und Weise in die Welt hinausgetragen. 

Eine gute Anbindung mit möglichst vielen Orten sei für ein Urlaubsgebiet von höchster Bedeutung, erklärte Alonso. Teneriffa wolle die Verbindungen zu Afrika, insbesondere mit dem Senegal, Mauretanien und den Kapverden, ausbauen. Der Cabildo-Präsident erklärte, dass es bis vor wenigen Jahren keine direkte Flugverbindung zwischen Teneriffa und Afrika gab. Dank der Anstrengungen der Inselregierung gäbe es heute vier reguläre Routen.

So fliegt Binter von Teneriffa aus Agadir, Marrakesch und Dakar an, während Royal Air Maroc die Insel mit Casablanca verbindet. 

Katie Bland, Direktorin von Routes, fügte hinzu, wegen der geografischen Gegebenheiten handele es sich bei Afrika um einen für Teneriffa äußerst interessanten Markt. Die Veranstaltung der Messe auf Teneriffa werde die Insel ihrem Ziel ein Stück näherbringen als verkehrstechnischer Knotenpunkt zwischen Westafrika und Nordamerika bzw. Europa an Bedeutung zu gewinnen.  




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