Lavaröhre soll bald für Besucher geöffnet werden


Bürgermeister von Icod kündigt Teilöffnung des riesigen Lavatunnels an

Etliche Male schon wurde die „unmittelbar bevorstehende“ Eröffnung der spektakulären Vulkanröhre „Cueva del Viento“ bei Icod de los Vinos angekündigt. Bis heute ist jedoch die längste europä-ische Lavaröhre noch nicht für Besucher zugänglich.

Doch anscheinend laufen die Vorbereitungen für die Eröffnung weiter, denn Icods Bürgermeis­ter Diego Afonso (CC) versicherte vor wenigen Tagen der Zeitung El Día: „Die Eröffnung der Cueva del Viento für geführte Touren in kleinen Gruppen steht kurz bevor.“ „Wer’s glaubt wird selig“ mögen da manche denken und wohl deshalb fügte Afonso auch gleich hinzu, dass ein genauer Termin nicht genannt wird, um Enttäuschungen vorzubeugen. „Die Cueva del Viento ist eine von Hunderten von Angelegenheiten um die sich diese Gemeindeverwaltung im Stillen kümmert. Wir haben darüber nicht berichtet, denn bis nicht alle Voraussetzungen gegeben sind, wäre jede Terminangabe ungenau“, sagte er. Dennoch ist Afonso zuversichtlich und erklärte er glaube fest daran, dass die geleisteten Anstrengungen es ermöglichen werden, ein Teilstück der Lavaröhre noch dieses Jahr für kleine Besuchergruppen zugänglich zu machen.

Die Cueva de Viento hat mehrere Eingänge und ist geschätzte 18 Kilometer lang – 14 Kilometer sind bisher erforscht. Wie alle Lavaröhren ist sie durch einen Lavafluss entstanden, der an der Oberfläche erstarrte aber im Inneren weiterfloss und so einen Hohlraum hinterließ.




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