Landgut von Castro soll für Umwelterziehung genutzt werden


© Moisés Pérez

Stadt Los Realejos will das Projekt vorantreiben

Die Stadtverwaltung von Realejos ist bestrebt, ein Projekt zur Nutzung des Anwesens im Landschaftsschutzgebiet Rambla de Castro voranzutreiben.

Das ehemalige Landgut der Familie Castro, ein typisch kanarisches Anwesen aus den Anfängen des 17. Jahrhunderts, das vor einigen Jahren im Auftrag der Inselverwaltung für 1,4 Millionen Euro saniert wurde, ist seither ungenutzt. Nun liegt der Stadt ein Projekt vor, um das Gebäude für Umweltschulungen zu nutzen. Wie das Presseamt der Stadt mitteilte, soll dieses Projekt vor Ende dieses Jahres umgesetzt werden. Zum einen soll in der „Casona de Castro“ ständiger Unterricht in Umwelterziehung für alle Altersstufen angeboten werden, zum anderen gezielte Schulungen mit Ausflügen in die herrliche Natur der Umgebung.

Das Landschaftsschutzgebiet Ram­bla de Castro an der Küste der Gemeinde Los Realejos ist ein wahres Pflanzenparadies und zählt zu den grünsten und fruchtbarsten Gebieten der Insel. Spaziergänger finden hier Palmenhaine und eine reiche Pflanzenwelt. Die Unberührtheit dieses besonderen Fleckens an der Inselküste und die Fruchtbarkeit des Bodens haben auch die Fauna in diesem kleinen Garten Eden erhalten, der an die Ursprünge des Nordens von Teneriffa erinnert. Man erreicht das Naturgebiet Rambla de Castro vom Aussichtspunkt „Mirador de San Pedro“ aus, wo auch ein kleiner Parkplatz zur Verfügung steht. Nach einem gemütlichen Spaziergang kommt man zur „Casona de Castro“. 




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