La Orotavas historischer Stadtkern wird zur Fußgängerzone


© Moisés Pérez

Die Stadt erhofft sich eine Belebung der Innenstadt

Bereits vor über zwei Jahren entstand die Idee, La Orotavas historischen Stadtkern von Autos zu befreien und allein den Fußgängern zu überlassen.

Nun ist es entschiedene Sache, und ab dem 1. Juni werden die Straßen rund um das Rathaus bis zur Kirche La Concepción gesperrt werden. Nach sechs Monaten will man Fazit ziehen, über Erfolg bzw. Misserfolg entscheiden und dementsprechend die Fußgängerzone endgültig beibehalten oder wieder abschaffen.

Bisher war die Verkehrsnutzung bereits für die Straßen Alfombristas, Rodapalla, Linares Rivas und León eingeschränkt worden, nun werden darüber hinaus die Straßen Nicolás de Ponte, Tomás Pérez und Carrera del Escultor Estévez (zwischen den Kreuzungen mit Tomás Zerolo und Colegio) für den Verkehr gesperrt. Das Gebiet zwischen Liceo, Rathaus und Kirche wird somit zur Fußgängerzone. Der Zugang wird jedoch weiterhin den Anwohnern, den Lieferfahrzeugen (bis 10.30 Uhr), den Rettungsfahrzeugen und den Taxen (Straße Tomás Pérez) gestattet.

Stadtrat Domingo Acosta gab bekannt, der Verkehr habe auch weiterhin Zugang zum Stadtzentrum. Über die Straße Tomás Zerolo käme man zur Plaza de la Constitución und über die Calle Cólogan, wie bisher, zum Parkhaus Centro Orotava. Die Verkehrsrichtung der Straße Colegio werde umgekehrt, damit der aus dem Tal emporkommende Verkehr über die Urbanisation La Duquesa und die Casa Lercaro zum Stadtkern vordringen könne. Von der Oberstadt könne man sich weiterhin über die Straßen León und Hermano Apolinar diesem nähern.

Stadtrat Felipe David Benítez erklärte, fast alle ansässigen Ladenbesitzer hätten die Fußgängerzone befürwortet. Die Stadt plane auch, dieser durch diverse Veranstaltungen Leben einzuhauchen. Des Weiteren ist vorgesehen, den ansässigen Cafés und Bars die Einrichtung von Außenbereichen zu gestatten.




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