Königin Sofía-Preis für behindertengerechte Stadt geht an Arona


In der Kategorie „Städte bis 100.000 Einwohner“

Im März wird Aronas Bürgermeister José Alberto González Reverón aus den Händen von Königin Sofía den Preis Reina Sofía de Accesibilidad 2009 entgegennehmen.

Dieser Preis wird alljährlich in verschiedenen Kategorien verliehen und geht für das Jahr 2009 in der Kategorie Gemeinden unter 10.000 Einwohner an Hacinas (Burgos), für Gemeinden bis 100.000 Einwohner an Arona (Teneriffa) und für Städte mit über 100.000 Einwohnern an Santander. Die beiden prämiierten ausländischen Städte sind Baños de Agua Santa (Ecuador) und Envigado (Kolumbien).

Bewertet werden hier die Bemühungen, im Gemeindebereich für die Integration von behinderten Menschen zu sorgen: auf den Straßen, im ­öffentlichen Transportwesen, in Gebäuden, im Hinblick auf Ausbildungs- und Freizeitmöglichkeiten, Sport, Tourismus etc.

Dies ist bereits der dritte Preis, mit dem Arona als behindertenfreundliche Stadt ausgezeichnet wird. 2005 war es der Preis des kanarischen Sozialamts und der Preis des Verbands für Umwelt und Verbraucherfreundlichkeit.

Bürgermeister González Reverón freut sich über diese neue Auszeichnung – „innerhalb von Spanien die bedeutendste in Sachen Behindertenfreundlichkeit“ – und lobte die Arbeit der Stadträte für Tourismus und öffentliches Bauwesen, die maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen haben.




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