Kleinere Hilfsgruppen haben oft das Nachsehen


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Wochenblatt-Leser helfen

Bei den privaten Hilfsaktionen und kleineren sozialen Einrichtungen ist es wie überall im öffentlichen Leben – wer keine Lobby hat, der hat das Nachsehen.

Da gibt es, besonders in der Inselhauptstadt, soziale Speisesäle, Essens- und Lebensmittel-Ausgabestellen, über die wird immer wieder in der Presse berichtet und die stehen damit im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Sie werden von den großen Supermarktketten und Großhandelsfirmen mit Lieferungen bedacht und zu ihren Gunsten finden Wohltätigkeitsveranstaltungen statt. Kleinere, meist private Initiativen dagegen leisten ihre Arbeit für die notleidenden und vom Schicksal benachteiligten Menschen eher im Verborgenen. Sie müssen sich oft genug mit der Sorge herumschlagen, wovon sie das warme Essen für den nächsten Tag zubereiten sollen, wenn die Vorratskammer leer ist, aber mit Sicherheit wieder die hungrigen Menschen vor der Tür warten werden.

Wir vom Wochenblatt versuchen immer wieder, solche Hilfsstellen kennenzulernen, um ihnen mit einer Zuwendung aus unserer Hilfsaktion „Aus Geben wächst Segen“ weiterzuhelfen. So konnten wir kürzlich eine kleine „Hilfsstelle“ der Caritas besuchen, die ausschließlich von freiwilligen Helfern betreut wird und für die wir einen größeren Vorrat an Tiefkühlkost gespendet haben. (Siehe letzte Ausgabe)

Im Ortsteil La Asomada von Puerto de la Cruz unterhält die Caritas diese Einrichtung, wo Obdachlose vorübergehend eine Unterkunft finden können und mittags und abends ein warmes Essen ausgegeben wird. Das alte, aber blitzsaubere Haus, enthält im Untergeschoss einen Speiseraum, die Küche und einen noch sehr spärlich ausgestatteten Aufenthaltsraum. Im ersten Stock befinden sich verschiedene Schlafräume, die in Stockwerkbetten insgesamt 16 Personen einen Schlafplatz bieten. Einige Männer haben zwar vorübergehend eine Arbeit gefunden, verfügen jedoch über keine Unterkunft. „Sie bekommen hier ein Bett und Essen“, erklärt uns der junge Mann, der die Anlage leitet. Auf der Treppe begegnet uns ein junger Afrikaner. Er lerne in der Volkshochschule von Puerto de la Cruz zurzeit Spanisch und hoffe, dann leichter eine Beschäftigung zu finden, gibt er uns zu verstehen. Bis dahin hat er in der „casa de acogida“ einen Unterschlupf gefunden und hilft bei der Reinigung des Hauses.

In der Küche rührt ein anderer junger Mann in großen Töpfen und schneidet eifrig Grünzeug und Gemüse. Er sei einmal wöchentlich freiwillig hier und bereite das Mittag- und Abendessen vor. Linseneintopf und Spaghetti-Soße machen einen sehr appetitlichen Eindruck. Weniger eindrucksvoll dagegen ist der Gaskochherd, der augenscheinlich schon sehr in die Jahre gekommen ist. „Die Brenner haben nur noch ganz kleine, unregelmäßige Flammen und das meiste Gas verfliegt unverbracht“, klagt der junge Koch. Ein vernünftiger Kochherd mit großen Kochstellen wäre dringend erforderlich, aber für solche Anschaffungen sei kein Geld da. Wir haben ihm fest versprochen, uns um einen vernünftigen Gasherd zu bemühen. Nun unsere Aufruf an dieser Stelle: Wer hat einen Gaskochherd (in Restaurantgröße) zu verschenken oder günstig zu verkaufen?

Dank für großherzige Spenden

An dieser Stelle möchten wir uns einmal mehr für die Spenden bedanken, die in den letzten beiden Wochen für die Aktion „Aus Geben wächst Segen“ eingegangen sind. Unser besonderer Dank gilt der Familie Heilgendorf. Sie hat die Kollekte bei der Trauerfeier für Frau Renate Heilgendorf in Höhe von 835,00 Euro für unsere Hilfsaktion gespendet.

Herzlichen Dank auch an Jonas aus Norden für seine Spende von 50,00 Euro und an den Kulturkreis Teneriffa-Nord, der 10 Euro auf unser Konto überwiesen hat.

Was bisher mit den Spendengeldern geschah

Alle Spenden kommen voll den verschiedensten hier ansässigen Hilfsorganisationen zugute. Dafür bürgt die nunmehr in 30 Jahren bei seinen Lesern erworbene Reputation des Wochenblatts. Das Sonderkonto bei der Solbank wird gebührenfrei geführt. Kein Cent für Verwaltungsaufwand oder dergleichen wird von Ihren Spenden abgezweigt.

Bevor eine Hilfsorganisation vom Wochenblatt gefördert wird, unterhält man sich eingehend vor Ort mit den Verantwortlichen und macht sich ein Bild über deren Ziele, Arbeitsweise und Effektivität. Darüber wird in allen Wochenblatt-Ausgaben berichtet.

Ein „sinnvolles“ Geschenk

Jetzt ist wieder die Zeit der Hausfeste. Es wird zu Geburtstagen, Jubiläen und anderen Festlichkeiten eingeladen und man weiß gar nicht mehr so recht, was man sich von seinen Gästen wünschen soll. Warum stellen Sie nicht eine Geschenkebox auf und wünschen sich eine Geldspende für die Aktion „Aus Geben wächst Segen“, das ist wirklich ein sinnvolles Geschenk. Einige unserer Leser haben so beachtliche Beträge für unser Spendenkonto zusammengebracht und waren stolz auf ihre großzügigen Gäste.

Spenden unserer Aktion  an Hilfsorganisationen:

„La Mesa“ Puerto de la Cruz (12/09) Euro 2.000

Servicio Social Adeje (12/09) Euro 2.500

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (02/10) Euro 2.000

Fundación „Candelaria Solidaria“ (02/10) Euro 1.000

„La Mesa“ Puerto de la Cruz (02/10) für die Anschaffung

eines Lieferwagens Euro 4.000

„La Mesa“ Neueröffnung in San Isidro/Granadilla (03/10) Euro 1.300

Centro de Día Padre Laraña (04/10) Euro 3.000

Sozialer Speisesaal Hijas de Caridad, Santa Cruz (05/10) Euro 2.500

Caritas Puerto de la Cruz (06/10) Euro 500

und (08/10) Euro 500

Sozialer Speisesaal San Pio X, Santa Cruz (09/10) Euro 2.500

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (11/10) Euro 2.500

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (12/10) Euro 2.500

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña – Weihnachtsbescherung (12/10) Euro 591,77

Caritas Puerto de la Cruz (01/11) Euro 1.000

Rotary-Club Pto. de la Cruz – Lebensmittel-Lieferung (03/11) Euro 3.000

Einladung an unsere Leser zum Mitmachen

Die Idee ist ganz einfach: Sie spenden einen Einmalbetrag oder sagen zu, monatlich ein Jahr lang, „Überwinterer“ vielleicht auch nur ein halbes Jahr lang, einen festen Betrag auf das Sonderkonto unserer Gemeinschaftsaktion „Aus Geben wächst Segen“ bei der Sol Bank einzuzahlen. Bankdirektor Don Emilio Bas Castells führt dieses Konto für uns kos­tenlos. Das Wochenblatt garantiert, dass jeder Cent von diesem Konto ohne Abzug Hilfsorganisationen auf Teneriffa zugute kommen wird. Von der Organisation, die Ihr Geld erhalten hat, bekommen Sie auf Wunsch eine Spendenbescheinigung. Als Vorbild für mögliche weitere Spender zur Nachahmung werden im Rahmen des „Spendenbarometers“ die Namen der Mitmachenden, sowie Höhe der Beträge in jeder Wochenblatt-Ausgabe veröffentlicht. Sie können sich dazu auch einen „Mitmachnamen“ ausdenken, unter dem Ihre Gabe genannt wird.

Machen Sie mit…

Wenn auch Sie bei unserer Aktion mitmachen wollen, überweisen Sie bitte Ihre Spende auf das unten genannte Konto. Alternativ nehmen wir auch gerne Ihren Scheck oder Bargeld in unserem Büro in Puerto de la Cruz entgegen.

Spendenkonto bei der Solbank: 0081 0403 34 0001185625

IBAN: ES14 0081 0403 34 0001185625

BIC: BSAB ESBB

Das Online-Spendenformular finden Sie hier: