Kein Rettungsschwimmer am Bollullo-Strand


Zu wenig Aufmerksamkeit für La Orotavas Strände

In La Orotava findet der Teneriffa-Urlauber drei der schönsten Strände im ganzen Norden der Insel. Leider ist nur einer davon wirklich zugänglich, denn die beiden anderen sind nur unter höchstem Risiko und für Klettererprobte zu erreichen.

Dass dagegen jahrelang nichts unternommen wurde, begründet die Gemeinde mit der Zuständigkeit des Cabildos. Dass jedoch für die Sicherheit der Badegäste herzlich wenig getan wird, dafür kann kaum das Cabildo die Verantwortung tragen.

Der Bollullo-Strand erfreut sich unter Einheimischen wie Urlaubern großer Beliebtheit – sommers wie winters. Viele Touristen kommen auf dem Wanderweg entlang der Küste von Puerto de la Cruz zu diesem schwarzen Sandstrand, und nehmen als Belohnung ein erfrischendes Bad im Meer. Allerdings ist der Bollullo ein nicht ungefährlicher Strand. Eine meist starke Brandung und tückische Strömungen sind schon mehr als einem Badegast zum Verhängnis geworden. Daher scheint es unverständlich, dass die Gemeinde nicht Sorge dafür trägt, den Strand ständig durch einen Rettungsschwimmer überwachen zu lassen. Derzeit befindet sich der Rettungsschwimmer des Bollullo in seinem 45-tägigen Jahresurlaub. Während dieser Zeit gibt es keine Vertretung, und auch nach Ende seiner Dienstzeit um 18 Uhr (im Sommer eine Uhrzeit, zu der noch viele Menschen am Strand sind) gibt es keine Aufsicht.




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