Kein neues Terminal für TFS


In einigen Jahren soll der Flughafen an seine Grenzen kommen

Miguel Becerra, Direktor der Abteilung für Verkehr und Transport in der Inselverwaltung, hat im Gespräch mit einer hiesigen Zeitung Einzelheiten über die Vorhaben des Flughafenbetreibers AENA auf dem Südflughafen Teneriffas bekannt gegeben.

Im November 2015 hatte Transportministerin Ana Pastor bei ihrem Teneriffa-Besuch erklärt, AENA werde 120 Millionen Euro in den Flughafen investieren, ohne die konkreten Maßnahmen darzulegen. Nun gab Becerra Aufschluss und erklärte, die Verbindung zwischen den Gebäuden, die Sicherheitskontrolle und die Gepäckabfertigung würden verbessert. 

Laut Becerra sollte AENA jedoch eher in die Erweiterung des Flughafens investieren. Das über 40 Jahre alte Terminal komme bereits jetzt zu Stoßzeiten an die Grenze seiner Kapazität. 2002 sei diese auf zehn Millionen Passagiere im Jahr festgelegt worden, eine Zahl, die aller Voraussicht nach 2020 erreicht würde. 

Der Transportbeauftragte der Inselregierung erklärte, AENA habe im Warte- und Einstiegsbereich viel Platz für den Handel eingeräumt, während es für die Passagiere langsam eng werde. Dabei müsste insbesondere den Urlaubern, die 93% der Passagiere des Reina Sofía ausmachten, ein gewisser Komfort geboten werden. Seit Jahren forderten die Tourismus-Unternehmer des Inselsüdens den Bau eines weiteren Terminals, während er der Meinung ist, eine umfassende Renovierung und Neugestaltung des Bestehenden würde ausreichen, so Becerra gegenüber der Zeitung. 




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