Kampagne für richtiges Spielzeug

­Bestimmte ­Rollen und Verhaltensweisen sollen nicht mehr durch Spielzeug gefördert werden. Foto: freepik

­Bestimmte ­Rollen und Verhaltensweisen sollen nicht mehr durch Spielzeug gefördert werden. Foto: freepik

Der Kauf von nicht sexistischen Spielsachen wird gefördert

Teneriffa – Die Stadtverordnete Idaira Afonso von La Laguna, für die Ressorts Gleichheit, LGBT und Lebensqualität zuständig, hat jetzt vor dem Dreikönigstag eine Kampagne ins Leben gerufen, die sich an die Käufer von Spielsachen und Spielen für die bevorstehenden Festtage richtet.

Sie hält diese Zeit für eine besondere Gelegenheit, um gegen Stereotype und für den Respekt vor der Vielfalt zu kämpfen. Die Initiative richtet sich an die Erwachsenen und wird in den sozialen Medien und in den Informationsmedien verbreitet, um eine möglichst große Zahl der Bürger zu erreichen. „Wir wollen damit den Blick auf Vielfalt ­unserer Gesellschaft richten. Gleichzeitig entfernen wir uns von dem gewohnten Blickwinkel auf Geschlecht und ­Hautfarbe und fördern die ­Ablehnung gegenüber Kriegsspielzeug. Wir unterstützen damit die Kreativität, die Motorik, affektive Bindungen und Verantwortungsbewusstsein.

Mit dieser Kampagne soll der Bevölkerung bewusst ­gemacht werden, Spielzeug ­verantwortungsvoll einzukaufen.
„Das bedeutet jedoch nicht, dass Jungen nicht mit Motorrädern oder Lastwagen spielen sollten oder die Mädchen mit Puppen“, erklärte Idaira Afonso an anderer Stelle. „Ganz im Gegenteil, was wir anstreben, ist, mit den Attributen des Geschlechts aufzuräumen, die ihnen zugeteilt und die über Anzeigen und Kataloge noch ­weiter vertieft ­werden. Ihnen werden ­bestimmte Rollen und ­Verhaltensweisen aufgrund ­ihres ­Geschlechts aufgezeigt, was ihre Entwicklung negativ ­beeinflusst“, erläuterte die Stadtverordnete ihre Aufklärungsaktion, die unter dem ­Titel „Die Gleichheit steht auf dem Spiel, helft ihnen, frei von ­Stereotypen aufzuwachsen“ steht.

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