Junge Frau erstochen


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Ihr Expartner gilt als Tatverdächtiger

Die Kriminalpolizei auf Teneriffa ermittelt in einem neuen Fall häuslicher Gewalt mit Todesfolge. In der Nacht vom 17. August wurde vor einem Wohnhaus in der Calle Rafael Alberti in Guargacho (San Miguel de Abona) eine junge Frau mit lebensgefährlichen Verletzungen gefunden.

Die 26-jährige Litauerin starb wenig später vor dem Eingang zu ihrer Mietswohnung.

Gegen Mitternacht hatten Augenzeugen, die nach den Hilferufen der Frau auf die Straße gerannt waren, beobachtet wie ein etwa 1,80 m großer Mann mit einer schwarzen Perücke und Sonnenbrille vom Tatort flüchtete. Ein anderer Zeuge sagte aus, diese Person habe auf das Eintreffen des Opfers am Haus­eingang gewartet. Und andere bestätigten sogar, dass die Frau kurz vor dem tödlichen Angriff noch den Namen ihres Expartners geschrien habe. Das Gesicht des mutmaßlichen Täters konnte allerdings keiner der Zeugen erkennen. Es besteht aber ein dringender Tatverdacht gegen den Exehemann. Dem 44-Jährigen, ebenfalls Litauer, hatte ein Gericht ein Annäherungsverbot auferlegt. Die Kriminalbeamten fahnden nach dem flüchtigen Tatverdächtigen, der bei Redaktionsschluss noch nicht gefasst worden war.




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