Instandsetzungsarbeiten in Angriff genommen


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Bauarbeiten im Barranco del Infierno

Ende Dezember haben im Barranco del Infierno endlich die Bauarbeiten zur Instandsetzung des Wanderweges begonnen. Die Leiterin des Inselumweltamtes, Ana Lupe Mora, stattete der Schlucht am 18. Dezember gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung Adeje einen Besuch ab und überzeugte sich vor Ort vom Beginn der Bauarbeiten.

Die „Höllenschlucht“ zählt als geschütztes Naturgebiet zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Teneriffas, ist allerdings wegen Steinschlaggefahr seit Jahren gesperrt. 2009 wurde ein Wanderer durch einen herabfallenden Stein getötet, was zur Schließung der Schlucht führte.

Die Inselverwaltung bemüht sich gemeinsam mit der Stadt Adeje nun um eine Wiedereröffnung unter Gewährleistung der Sicherheit für Besucher.

Die Bauarbeiten, die derzeit durchgeführt werden, dienen der Absicherung des Wanderweges, der leicht ansteigend durch die Schlucht führt. Der Weg wird von Steinen und Geröll freigeräumt, und es werden Unebenheiten behoben. Stützmauern werden ausgebessert und die Drainage verbessert. Außerdem bekommt die Schlucht eine neue Beschilderung.

Finanziert werden die Bauarbeiten zu 85% über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Ana Lupe Mora erklärte, dass der Barranco del Infierno im Ranking der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Teneriffas den vierten Platz einnimmt, „und wir wollen durch dieses Projekt die Sicherheit für die Besucher verbessern“. Julio Gonzalo Delgado von der Stadtverwaltung kündigte an, dass die Wiedereröffnung unter der Prämisse, Sicherheit durch eine sorgfältige Kontrolle des Besucherstroms zu erzielen, erfolgen wird. Demnach werden Touren durch den Barranco nur nach vorheriger Anmeldung möglich sein.




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