Instandsetzung dringend gefordert!


© Ayto. Icod

Opposition in La Orotava kritisiert fehlendes Engagement der Stadtverwaltung für die Sanierung der Strandzugänge

Die Zugänge von zwei der drei Strände an der Küste von La Orotava sind weiterhin in einem jämmerlichen Zustand. Bereits im vergangenen Sommer monierte die grüne Partei Ipo-LV, dass die Gemeinde nichts unternimmt, um die Zugänge besser und vor allem sicherer zu gestalten.

Viele Strandbesucher riskieren auf den unbefestigten Wegen entlang der Steilküste ihr Leben. Dabei sind die beiden schwarzen Sandstrände El Ancón und Los Patos äußerst attraktiv und könnten für den Inselnorden zusätzliche Urlauberanziehungspunkte darstellen.

In diesem Sommer ist es die linksorientierte Koalition die die Untätigkeit der Stadt in dieser Sache kritisiert. In einer Mitteilung von PSOE-IUC wird zur Anzeige gebracht, dass die regierende CC vor einigen Monaten tatsächlich groß die Sanierung des Zugangs zum Los Patos-Strand angekündigt hatte. Jetzt sei der Sommer da, moniert die Opposition, und nichts sei unternommen worden. Wieder nur leere Versprechungen.

Gutes Beispiel

Icod de los Vinos geht unterdessen mit gutem Beispiel voran. Am San Marcos-Strand wird nicht nur die Sicherheit der Badegäste durch einen Rettungsschwimmer gewährleistet, der über einen neuen Wachturm verfügt. Der Strand wurde in den letzten Monaten mit neuem Sand aufgefüllt. Etwa 70 m vom Ufer entfernt wird aus einer Tiefe von mehreren Metern Wasser mit Sand an den Strand gepumpt. Der Sand wird dann über die gesamte Strandfläche verteilt, so dass Unebenheiten ausgeglichen werden.

Außerdem hat die Gemeinde Icod am San Marcos-Strand neue Duschen anbringen lassen.

Dieses Beispiel sollten sich Gemeinden wie Puerto de la Cruz einmal ansehen. Am Martiánez-Strand türmen sich immer noch die Kiesel, in den Brettern der Holzpromenade klaffen hässliche und gefährliche Löcher, und obwohl Bürgermeister Marcos Brito im Wochenblatt-Interview angekündigt hatte, dass sich dieser Zustand bis 7. Juli ändern wird, war bei Redaktionsschluss noch immer alles beim Alten.




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