Im November stiegen die Wasserreserven um 13%


Die Wasserbecken der Insel haben trotz der starken Regenfälle der letzten Wochen nur 48% ihrer Kapazität erreicht

Auf Teneriffa gibt es 21 Talsperren und Wasserbecken. Dank der starken Regenfälle, die im November auf der Insel niedergegangen sind, ist die Füllmenge nach Angaben des Wasserwirtschaftsunternehmens Balten (Balsas de Tenerife) auf 48% der Gesamtkapazität gestiegen. Auch wenn der Anstieg der Wassermenge relativ gering erscheint, bedeutet das eine Steigerung des Wasserrückhaltevermögens von mehr als 13% im Vergleich zu der letzten Messung vom 4. November.

In den Stauseen auf der Nordseite der Insel sind zurzeit 1,2 Millionen Kubikmeter Wasser gespeichert, das gesamte Fassungsvermögen der verschiedenen Becken liegt bei 3,4 Millionen Kubikmetern.

Die Staubecken, die sich in La Laguna (Presas de Ocampo) und Buenavista (Presa de Ravelo) befinden, haben hingegen ihre gesamte Füllkapazität (95%) erreicht.

Etwas anders sieht es auf der Südseite der Insel aus. Die fünf Stauseen, die dort zu finden sind, lagern Grundwasser und auch Trinkwasser. Die Grundwasserkapazität liegt dank des Staubeckens von San Lorenzo, das fast bis an den Rand voll ist, bei 46%. Auch die Stauseen von Granadilla konnten aufgrund der starken Regenfälle der letzten Wochen große Wassermengen speichern.

Was das Trinkwasser betrifft, ist das gelagerte Wasser in den hierfür vorgesehenen Einrichtungen, dem Stausee von Trevijos in Vilaflor und dem Wasserbecken Presa de Lomo del Balo in Granadilla, weitaus geringer. Die Füllmenge beträgt nur 15%.

Der Regen, der von Oktober bis Februar fällt, ist besonders für die Landwirtschaft von großer Bedeutung. So bewässern die Landwirte ihre Felder in den Sommermonaten mit den Wasserreserven, die sich mit den Niederschlägen der Wintermonate ansammeln.

Im Winter 2011-2012 regnete es ausgesprochen wenig, und die Wasserbestände sanken auf ein besorgniserregendes Minimum. Seit 2013 allerdings wurden in den Wintermonaten wieder weitaus mehr Niederschläge regisitriert, und alles weist darauf hin, dass es im Jahr 2015 auch so sein wird. Nach den starken Regenfällen in diesem November wurden in den Staubecken der Insel 5 Millionen Kubikmeter Wasser gemessen.

In den Wintermonaten bemühen sich die Landwirte, die Wasserreserven zu schonen, damit die Wasserversorgung für die niederschlagsarmen Sommermonate gewährleistet ist. 




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