Grüner „Feuerball“ beunruhigte Bevölkerung


IAC-Forscher spricht von „normalem Phänomen“

Am 10. Januar gingen zwischen 23.30 und 24.00 Uhr zahlreiche Anrufe beunruhigter Bürger bei der Notrufzentrale 112 ein. Alle berichteten von einem grünen „Feuerball“, der über den Nachthimmel gerast sei.

Die überdimensionale Sternschnuppe wurde von vielen Inselgemeinden aus beobachtet und verschwand ebenso schnell und spurlos vom Himmel wie sie gekommen war, berichteten Augenzeugen.

Luis Cuesta, Forscher des Astrophysikalischen Instituts der Kanaren (IAC), bezeichnete den „Feuerball“ zwar als kein häufiges, jedoch normales Phänomen, versicherte jedoch, dass es sich den Augenzeugenberichten zufolge lediglich um Staubpartikel gehandelt hat, ähnlich der, die zum Sternschnuppenregen der Leoniden führen.




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