Grenzwerte gefährlicher Stoffe


Schon seit vielen Jahren werden wir tagtäglich, meist ohne dies zu bemerken, mit einer immer größeren Zahl mehr oder weniger toxischer Stoffe konfrontiert.

Die meisten unter uns haben jedoch keine Ahnung davon, wie gefährlich manche dieser Stoffe sind und machen sich deswegen (noch) keine Sorgen.

Einige Wissenschaftler und Gesundheitsbehörden waren aber anderer Meinung und erstellten schon in der Mitte des vorherigen Jahrhunderts eine offizielle Liste der sog. „Grenzwerte“. Dabei wurde die maximal erlaubte Menge eines Zusatzstoffes bei der Herstellung von Nahrungsmitteln oder anderen Industrieprodukten festgelegt. Kleinere Mengen waren erlaubt, denn diese wurden in ihrer Gesamtheit für unbedeutend und deswegen für die Gesundheit als  „unschädlich“ eingestuft.

Inzwischen ist die Anzahl sowie auch das Giftpotential der sog. Zusatzstoffe millionenfach gestiegen. Die verantwortlichen Behörden können die massenhaften Anfragen für die Zulassung solcher Stoffe nicht mehr überblicken. Das Feststellen der Grenzwerte braucht sehr viel Zeit und diese fehlt natürlich den dafür zuständigen Beamten – leider oft auch die notwendige Kompetenz. Aus diesen Gründen übernehmen sie sehr oft die von der Industrie vorgegebenen Grenzwerte.

Dazu kommt noch das Problem, dass nur noch die wenigs­ten der „neuen“ Zusatzstoffe Teil der Natur sind. Diese werden als Nachahmung natürlicher Stoffe synthetisch (künstlich) hergestellt. Da der Mensch jedoch noch immer ein Teil der Natur ist, können diese Stoffe durch ihre Giftwirkung im menschlichen Organismus schwere Schäden und Krankheiten verursachen.

Allerdings könnte die Arbeit unserer Behörden sehr erleichtert werden, wenn man endlich verstehen würde, dass das Feststellen der Grenzwerte eine völlig unnötige und sinnlose Arbeit ist. Alle diese Giftstoffe sollten ab sofort strengstens verboten werden, denn Gift ist Gift und auch das kleinste bisschen Gift ist gefährlich.

Noch immer nimmt man ohne jegliche Gewissheit an, dass Gifte in kleinsten Mengen für den menschlichen Körper unschädlich sind.

Diese Annahme beruht auf der Aussage eines in früheren Zeiten berühmten Arztes der gesagt hat, dass „die Giftigkeit einer bestimmten Substanz immer von der Dosis abhängt.“

Diese Aussage war in früheren Zeiten, als es nur wenige Zusatzstoffe aus natürlichen Quellen gab, meist richtig. Allerdings benötigen Mörder oft nur einen winzigen Teil eines Giftes um zu töten.

In der heutigen Zeit lagern sich tagtäglich winzige Giftmengen an bestimmten Stellen, wie z.B. im Fett- und anderem Körpergewebe ab. Diese summieren und verstärken sich, während sie gegenseitig und miteinander eine gefährliche Wechselwirkung eingehen. 

Unsere Abwehrkräfte können dieser Sintflut von Giften und Schadstoffen nicht mehr widerstehen. Herzkrankheiten, Krebs und andere Zivilisationskrankheiten nehmen ständig zu; sie halten Schritt mit der wachsenden Vergiftung unserer Nahrung und unserer Umwelt. Da schadet sogar jede kleinste neu zugeführte Giftmenge.

Autorin:

Marie-Luise Schicht N.D. (Ärztin für Naturheilkunde)

Holländerin, geb.: 15-01-1928 in Amsterdam

Seit 12 Jahren lebe ich auf Teneriffa

Autorin von mehreren Büchern (englisch und deutsch), u.a.: Millionen könnten geheilt werden (4. Auflage über 10.000)

Zeitschrift Artikel u.a. in: Raum und Zeit, Bio und Bio-Spezial, Gesundheitsnachrichten von Dr. Vogel




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