Gestalten Stararchitekten die Öffnung von Santa Cruz zum Meer?


© CABTF

Tunnel und Uferstraße sollen 2012 fertiggestellt sein

Die Arbeiten an der hochmodernen Uferstraße in Santa Cruz schreiten zügig voran. Der Tunnel zwischen Cabildo-Gebäude und Avenida Francisco La Roche ist fast fertiggestellt.

Doch eine Entscheidung über die Gestaltung der neuen Fußgängerzone, die die Innenstadt mit Hafen und Meer verbinden wird, steht noch aus.

Nach Angaben der Bauleitung sind die Tunnelzufahrt zwischen dem Mapfre-Gebäude und dem Cabildo sowie ein Teil des Tunnels bereits fertiggestellt. Dabei habe es sich um den schwierigsten Teil des Bauprojekts gehandelt, denn man habe zwei Meter unterhalb des Meeresspiegels arbeiten müssen und das Eindringen von Wasser befürchtet, doch es habe keine Probleme gegeben. Mithilfe einer Verkleidung, die einem Schiffsrumpf ähnele, könne verhindert werden, dass Meerwasser eindringt. Damit gehe die Aushebung des Tunnels und somit die dritte Phase des Großprojektes ihrem Ende zu.

Die Bauunternehmen Dragados S.A. und Fronpeca S.L. wollen in der nächsten Zeit die vierte Phase vorbereiten, doch die eigentlichen Arbeiten an der Avenida Francisco La Roche aufgrund der Verkehrsbeeinflussung erst nach Karneval aufnehmen.

Während die Arbeiten an Uferstraße und Tunnel zügig voranschreiten, sind seitens der politischen Entscheidungsträger – Rathaus, Cabildo, kanarische Regierung und Hafenbehörde – noch zwei wichtige Entscheidungen zu treffen.

Dabei handelt es sich zum einen um das noch ungeklärte Schicksal der imposanten Lorbeerbäume auf der Avenida Francisco La Roche. Es gibt zwei Möglichkeiten: entweder die Fahrtrichtungen werden durch die Bäume voneinander getrennt, mit der Folge, dass die Parkplätze abgeschafft werden und in jeder Richtung nur eine Spur verläuft, oder die Bäume werden umgepflanzt und pro Fahrtrichtung zwei Fahrspuren geschaffen.

Zum anderen wurde noch keine Entscheidung über die Gestaltung des neuen, autofreien Bereiches zwischen Plaza de España und Hafen getroffen. Sinn und Zweck des Großprojektes bestand ja gerade darin, die Innenstadt Richtung Hafen und Meer zu öffnen. Doch bisher steht nicht fest, wie genau diese 50.000 Quadratmeter freie Fläche aussehen soll. Schlussendlich könnte wieder das Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron den Zuschlag bekommen, die bereits die Plaza España und deren See entworfen und scheinbar auch schon für die anliegende Freifläche einen Entwurf fertiggestellt haben.




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