Frühjahrsputz am Teide

Die Reinigungstrupps im Nationalpark haben schwer zugängliche Gebiete von Müll befreit. Fotos: WB/CAbildo de Tenerife

Die Reinigungstrupps im Nationalpark haben schwer zugängliche Gebiete von Müll befreit. Fotos: WB/CAbildo de Tenerife

Im Nationalpark wird die touristenfreie Zeit genutzt, um schwer zugängliche Gebiete zu säubern

Teneriffa – Nachdem seit Wochen keine Touristen mehr den Nationalpark besuchen, hat das zuständige Amt im Cabildo von Teneriffa die Reinigungskräfte, die sonst mit der Beseitigung von Müll an den Aussichtspunkten und anderen viel frequentierten Punkten des Nationalparks beschäftigt sind, entlegenere Zonen des weitläufigen Gebiets der Cañadas del Teide zu säubern.
Die Leiterin des Ressorts Umwelt und Sicherheit, Isabel García, erklärte, dass in nur wenigen Tagen jede Menge Abfall gesammelt wurde, darunter Dosen, Plastikverpackungen und sogar Autoreifen. Die Mitarbeiter der Firma Tragsa mussten für die Säuberung dieser Gebiete teilweise lange Fußmärsche unternehmen und der Transport des Mülls gestaltete sich ebenfalls mühsam, da in einigen Gebieten weder Schubkarren noch motorisierte Fahrzeuge zugelassen sind.

Müll. Fotos: WB/CAbildo de Tenerife
Müll. Fotos: WB/CAbildo de Tenerife

Mögliche Auswirkungen der Sperrung des Nationalparks für Besucher werden untersucht

Parallel zu der Säuberungsaktion wird auch eine Untersuchung durchgeführt, die mögliche Auswirkungen der „Touristenquote Null“ auf die Natur des Nationalparks feststellen soll.
Wie Isabel García erklärte, ist die Sperrung des gesamten Parks für Besucher eine hervorragende Gelegenheit, um mögliche Veränderungen zu analysieren und mit Aufnahmen diese noch nie dagewesene Situation zu dokumentieren. Immerhin besuchen jedes Jahr mehr als vier Millionen Menschen diesen wohl beliebtesten Nationalpark Spaniens, und es ist noch nie vorgekommen, dass der Park für eine so lange Zeit geschlossen wurde. Um die eventuellen Veränderungen zu dokumentieren, wurde der Firma Airmedia 360 eine Sondergenehmigung erteilt, um mit Drohnen bestimmte Gebiete des 19.000 Hektar großen Parks zu überfliegen und Fotos zu machen.

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