Freizeitgebiet Mesa Mota wiedereröffnet


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La Laguna hat 180.000 Euro in die Erneuerung des Mobiliars und die Verschönerung investiert

Mesa Mota, das beliebte Freizeitgebiet im Gemeindegebiet von La Laguna, steht den Bürgern seit einigen Tagen wieder zur Verfügung. Das hat Javier Abreu, der zuständige Stadtverordnete, bekannt gegeben.

180.000 Euro hat die Stadt in die Ausbesserungs- und Verschönerungsarbeiten sowie in neues Mobiliarfür den Grillplatz investiert. Nicht nur solide Tische und Bänke wurden montiert, sondern auch die Grill- und Abwaschplätze ausgebessert. „Hier wurden stabile vandalismussichere Stahlstrukturen eingebaut, die eine längere Lebensdauer haben werden“, versicherte Abreu.

Seit Dezember 2014 war der Zugang zu Mesa Mota gesperrt, nachdem im November ein schwerer Sturm erhebliche Schäden angerichtet und mehrere Festlichkeiten von Studentengruppen den Einrichtungen noch den Rest gegeben hatten. „Die Anlage ist sehr schön geworden, und nun können Familien und Gruppen von Freunden hier wieder ihre Freizeit verbringen. Die Stadtverwaltung erwartet, dass Mesa Mota zukünftig im höchsten Maß geschützt und gepflegt wird“ erklärte Javier Abreu bei der Eröffnung. Daher werde die Stadt einige Normen für die Benutzung der Freizeitzone ausarbeiten. So seien Riesenfeste zukünftig strikt verboten, und nur Familien sowie kleinen Personengruppen vorbehalten, die sich zivilisiert benehmen und vor dem Verlassen auch ihre Abfälle entsorgen. Nach den letzten Studentenfesten, die vor der Schließung im Dezember dort stattgefunden hatten, waren riesige Müllberge zurückgeblieben und zahlreiches Mobiliar aus der Verankerung gerissen worden.

Was das Gebäude betrifft, das sich auf der Mesa Mota befindet, so soll es Vereinen und Nachbarschaftsverbänden zur Verfügung gestellt werden. Bislang habe sich kein kommerzielles Unternehmen gemeldet, das bereit ist, den Gebäudekomplex zu übernehmen, denn es müssten rund drei Millionen Euro in die Renovierung gesteckt werden, ließ Abreu wissen. Deshalb wolle man jetzt mit Vereinen und Verbänden sprechen.




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