Finanzierung der Strandsanierung gesichert


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Nach dem Sommer könnten die Bauarbeiten am Martiánez-Strand beginnen

Seit Jahren bemüht sich die Stadtverwaltung von Puerto de la Cruz um die Sanierung des Strandes von Martiánez, für die auch längst ein Projekt vorliegt. Das stammt bereits aus dem Jahr 2006. 2012 schien ein positives Umweltgutachten des zuständigen Ministeriums definitiv den Weg freizumachen, doch im Staatshaushalt des folgenden Jahres wurde kein Posten dafür vorgesehen.

Nun gaben Cabildo-Präsident Carlos Alonso, Puertos Bürgermeister Marcos Brito und Stadtplanungsdezernent Sebastián Ledesma bekannt, dass in Kürze ein Abkommen zwischen Cabildo, dem Konsortium zur Erneuerung von Puerto de la Cruz und dem Umweltministerium unterzeichnet werden wird, das dem Projekt den definitiven Schub versetzen soll. Nach dem Sommer, so lauten die optimistischen Prognosen, könnte der Bauauftrag vergeben werden und die Arbeiten beginnen.

Marcos Brito und Sebastián Ledesma haben bei einer Reise nach Madrid in dieser Angelegenheit die defitinive Zusage des zuständigen Amtes beim Umweltministerium erhalten, dass die Mittel für die Strandsanierung etappenweise bereitgestellt werden.

Noch in diesem Jahr werden das Cabildo von Teneriffa und das Konsortium Puerto de la Cruz jeweils 500.000 Euro beisteuern. Von Staatsseite sollen insgesamt 3,1 Millionen Euro fließen, die im Staatshaushalt 2015 eingeplant werden. Insgesamt werden die Kosten für die Strandsanierung auf 5,1 Millionen Euro beziffert.

Im Sanierungsprojekt ist die Vergrößerung der Strandfläche durch die Aufschüttung von fast 62.000 Kubikmetern schwarzem Sand und die Entfernung der Kieselsteine vorgesehen. Des Weiteren soll der Strand durch den Bau eines zweiten Wellenbrechers – zum Leidwesen der Wellenreiter – besser vor der Gewalt des Meeres geschützt werden.




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