Fast tausend Gäste strömten zur Benefiz-Fiesta


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Die Veranstaltung erbrachte 6.145 Euro für die Wochenblatt-Aktion „Aus Geben wächst Segen“

Die kühnsten Erwartungen von Gastgeber Jürgen Bingel, seiner Frau Carmen und dem Team von etwa 40 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern wurden bei der Benefiz-Fiesta am 23. Februar zugunsten der Wochenblatt-Aktion „Aus Geben wächst Segen“ übertroffen: Als Wochenblatt-Chefin Hannelore Lindner um 13.00 Uhr am Eingang die Kasse zum Verkauf der Verzehrbons eröffnete, drängte die lange Reihe der bereits wartenden Gäste ins große Festzelt hinein.

Die Titsa-Busse, die normalerweise weiter entfernt vom Castillo Los Realejos halten, fuhren den  Nachmittag über bis zur Einfahrt vor und setzten die dicht gedrängten Passagiere direkt dort ab. Für die Parkplätze gab es Ordner zur Einweisung, zum Freihalten der Einfahrten und zum Geleit von Behinderten-Fahrzeugen.

Der über Erwarten große Besucherandrang geriet dem Personal an den Ständen für Speisen und Getränke zur wahren Schufterei, die zugunsten der guten Sache aber gern und  fröhlichen Sinns geleistet wurde. Bis auf die Softgetränke wurde alles aus dem Team selbst und von Lieferanten gespendet, nachzulesen hier auf der langen Liste der Helfer und Sponsoren.

Mehr als 300 Liter Fassbier, zahllose Flaschen Sekt und Wein wurden an den Ständen ausgeschenkt, dazu 580 Tassen an der Kaffeestation, in 4 großen Keramikfiltern stets frisch aufgebrüht. Als sich abzeichnete, dass eine Riesenmenge leckerer Paella, 700 Bratwürste, 450 Piroggen (polnische Teigtaschen mit  verschiedenen Füllungen), 250 Fleischküchle und Lachscanapés, große Töpfe hausgemachte Gulasch- und Erbsensuppe nicht ausreichen würden, wurde nachgeliefert, die Kosten von Spendern spontan noch zusätzlich übernommen. In weiser Voraussicht hatte der Inselbäcker seinen Ofen für frische Brötchen und viele Laibe Frischbrot warm gehalten.

Aus vielen anderen Spenderinnen von Torten, Kuchen und frischen Waffeln sollen hier María Luisa Hernandez und ihre Tochter Tamara genannt werden, die mit 21 Torten anreisten.

Hätte man diesen Ansturm von Besuchern für möglich gehalten, wäre man froh darüber gewesen. So aber mussten die Torten- und andere Spei-sestände schon vor Ende des Fests abgeräumt werden. Doch immerhin: Die Sekt- und Champagner-Bar sowie die Bar für stärkere Mischgetränke konnten als Festungen der Belagerung von den Gästen bis zum Ende des bunten Fests um 19 Uhr erfolgreich standhalten. Die letzten Pärchen auf der Tanzfläche, denen beim spritzig-eleganten Sound des Duos „Swing’n Motion“ noch gar nicht recht nach Abschied war, konnten kaum zum Gehen überedet werden. Müde von den vielen Vorbereitungen am Vormittag und dem starken Andrang am Nachmittag, aber glücklich konnten die Mitarbeiter auf ein tolles Ergebnis blicken: Ein stolzer Netto-Betrag von insgesamt 6.145 Euro war erarbeitet worden.

„Von Wien bis New York“ – ein abwechslungsreiches musikalisches Programm

Das Musikprogramm wurde präsentiert auf der liebevoll dekorierten Bühne, die vom Bühnenbauer und Allround-Handwerker Rainer Bazelt eigens dafür gebaut worden war.

Zu dem Duo von Fritz am Piano und Gerd am Saxophon, die das Fest mit anspruchsvoller Unterhaltungsmusik einleiteten, gesellte sich der kraftvolle Tenor Alfredo mit bekannten klassischen Liedern. Anschließend präsentierte die fesche Sängerin Ana María ihre neueste CD mit Songs von Liebe, Leidenschaft, Herz und Fröhlichkeit.

Der auf der Teneriffa so beliebte Männerchor del Norte unter Leitung von Heinz-Bodo Reinsch sang bewegt bis schmetternd schöne deutsche Lieder, die vom Publikum begeistert beklatscht wurden. Vor und nach ihrem Auftritt machten sich die kernigen Sänger in ihren schmucken Westen an den Tischen im Festzelt auch optisch prächtig aus, übertroffen darin nur von vielen schicken Damen im Helferteam.

Anschließend animierte das Duo „Swing ’n‘ Motion“ durch seine mitreißende Musik die Gäste zum Tanzen. Mit einem abwechsungsreichen Programm aus Jazz, Latino, Rock ’n‘ Roll u.v.a.m. begeisterte die Sängerin Monika mit den technisch perfekten Orchestersounds das Publikum drei Stunden lang bis zum Ende der Party.

Auch an die Kinder war gedacht worden. Auf dem Rasen am Blumenpatio wurde geschminkt und gespielt, wurden Figuren gebastelt, alles liebevoll betreut vom Ehepaar Fleischmann und von Fiona.

Malergruppe „Siete Islas“ errang Verkaufserfolge

Unermüdlich hatte Helga Kinstler während der Vorbereitung der Benefiz-Fiesta bei ihren Kolleginnen und Kollegen von der Malergruppe „Siete Islas“ zur Teilnahme an der Verkaufsausstellung zugunsten „Aus Geben wächst Segen“ geworben. Drei ihrer eigenen Bilder fanden ihre Liebhaber, außerdem wurden Bilder von Angela Martinez, Ingrid Kolster, Armin Albrecht, sowie schöne Keramik-Schalen von Jeanette Müller verkauft. So kamen 980 Euro Erlös zustande.

Das im „Wochenblatt“ vorher schon abgebildete Aquarell des niederländischen Malers Lambert van Bommel erbrachte 750 Euro, sodass insgesamt 1.730 Euro aus der Bilderausstellung für den guten Zweck gestiftet werden konnten.

Text: Hans Rueda

Fotos: Hans Peter Albert

Danksagung an alle Unterstützer und Förderer der Benefiz-Fiesta

Die Wochenblatt-Aktion „Aus Geben wächst Segen“ dankt für Sachspenden und  kostenlose Dienstleistungen:

H. P. Albert / R. Bazelt, Tene-Can / Cansu Tenerife / Dorada / Floristería Salena / El Locero / M. Engelhardt, Club Cebollino / Franz Musel, Bau-Icod / J. Dieudonne, Tasca Jorge / S. Rainer, Tasca Esquilón / Insel-Bäck / Panadería Alemana / H. Kroll / Wurstquelle. (*)

Die Versteigerung verschiedener Sachspenden durch Auktionator Wolfgang Schickmair erbrachte einen Erlös von 540 Euro. Ein herzliches Dankeschön ergeht an folgende Spender/innen: Goldschmiede „Orofino“ / Bettenhaus Hammerer /Optica Columbus / Luzgarten Santo Domingo / Vieviendaymas, J. u. W. Schickmair / Ana Maria (*)

Dem gesamten Organisations-Team und allen an Programm und Bilderausstellung mitwirkenden Künstlern nochmals ein großes Dankeschön!

(*) Sollten Namen in dieser Liste fehlen, nicht korrekt gedruckt sein, oder andere Fehler sich eingeschlichen haben, bitten wir um Nachsicht.




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