Europäische Finanzspritze für Urlaubsort in Teneriffas Süden


© Ayto Arona

Finanzministerium bewilligt Projekt „Iniciativa Urbana“ für Arona, das mit sieben Millionen Euro von der EU mitfinanziert wird

Das spanische Finanzminis­terium hat Anfang Juni das Programm „Iniciativa Urbana“ für die Gemeinde Arona im Süden Teneriffas bewilligt, das bis 2013 mit sieben Millionen Euro aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und mit je 1,5 Millionen Euro von Teneriffas Cabildo und der Stadt selbst finanziert wird.

Bürgermeister José Alberto González Reverón teilte die Nachricht telefonisch aus Madrid mit und war offensichtlich sehr zufrieden damit, dass dieses Projekt nun tat­sächlich umgesetzt wird. Arona ist die einzige Gemeinde auf Teneriffa, die an diesem Projekt teilnehmen wird.

Bürgermeister Reverón unterstrich die Unterstützung der Abgeordneten Ana Oramas (CC) und José Segura Clavell (PSOE), deren Einsatz entscheidend zur Bewilligung dieses Förderprogramms beigetragen hat.

Durch das Programm „Iniciativa Urbana“ werden in den kommenden Jahren die Kerne der Ortsteile Costa del Silencio, Las Galletas und El Fraile weiterentwickelt werden. Bürgermeister Reverón erklärte, dass sich das Projekt auf verschiedenen Ebenen wie dem sozialen Zusammenhalt, der städtischen Umwelt und die Unternehmerschaft konzentrieren wird. Es werde auch Maßnahmen zur besseren sozialen Eingliederung von Immigranten berücksichtigen.

In einem Wettstreit der Ideen und Konzepte, an dem sich über 100 Gemeinden aus ganz Spanien beteiligten, wurden für die Förderung mit EU-Mitteln die beiden kanarischen Gemeinden Santa Lucía de Tirajana (Gran Canaria) und Arona ausgewählt. Ihre Projekte, die auf eine nachhaltige und umweltschonende Entwicklung, die Wirtschaftsförderung in bestimmten Gebieten und das soziale Gleichgewicht zur Schaffung von mehr Lebensqualität ausgerichtet sind, werden in den nächsten Jahren gefördert.




Über Wochenblatt

Das Wochenblatt erscheint 14-tägig mit aktuellen Meldungen von den Kanaren und dem spanischen Festland. Das Wochenblatt gilt seit nunmehr 36 Jahren als unbestrittener Marktführer der deutschsprachigen Printmedien auf den Kanarischen Inseln.