Eine schlechte Nachricht jagt die andere


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Anlässlich des Welttags der Ernährung am 16. Oktober warteten die Medien mit Informationen auf, die auf die schlechte Ernährungslage in weiten Kreisen der spanischen Bevölkerung hinweisen und die direkte Folge der Wirtschaftskrise sind.

So war vor einigen Tagen in der nationalen Presse zu lesen, dass rund 25 Prozent der spanischen Kinder unzureichend ernährt sind, weil ihre Familien nicht mehr in der Lage sind, Fleisch, Fisch oder frische Früchte auf den Tisch zu bringen, Nahrungsmittel, die Kinder für ihre Entwicklung benötigen.

Die Organisation Fedaia, in der 78 Einrichtungen in Katalonien zusammengeschlossen sind, die mehr als 35.000 Kinder und Jugendliche betreuen, hat Alarm geschlagen und darauf hingewiesen, dass die Kinderarmut und die Zahl der schlecht ernährten Kinder erschreckend zugenommen hat. Hilfsorganisationen wie Caritas und das Rote Kreuz haben die Regierung aufgefordert, Kindern aus Familien mit wirtschaftlichen Problemen das Mittagessen in der Schule zu finanzieren, damit die Kinder wenigstens einmal täglich eine ausgewogene Mahlzeit erhalten.

Ein Sprecher von Fedaia wies darauf hin, dass aufgrund der Wirtschaftkrise viele Familien nicht mehr in der Lage sind, die Basisversorgung aufrecht zu erhalten, also Lebensmittel und Hygieneartikel einzukaufen. „Die Kinder leiden am meisten unter dieser Situation, obwohl sie weder dafür verantwortlich sind noch über die Mechanismen verfügen, um ihre Bedürfnisse einzuklagen und ihre Interessen zu vertreten“, erklärte er unter anderem. Das Profil der Kinderarmut in Spanien entspricht einem Kind, das nicht vernünftig gekleidet ist, nicht regelmäßig gesundes Essen zu sich nimmt, zu Hause nicht genügend Raum hat, um seine Hausaufgaben zu machen oder zu spielen, das nicht an außerschulischen Aktivitäten teilnehmen kann, weil seinen Eltern das Geld dazu fehlt. Meist lebt eine große Familie auf beschränktem Raum. „Diese Situation löst psychische Probleme aus, die zu Schulversagen führen und die Spirale der sozialen Ausgrenzung immer weiter antreiben“, gibt der Sprecher zu bedenken. Rund dreißig Prozent der Kinder, deren Familien mit weniger als 640 Euro monatlich auskommen müssen, schaffen nicht den Grundschulabschluss, heißt es in diesem Zusammenhang in einer Veröffentlichung von UNICEF.

6,5 Millionen Hilfsbedürftige

Wie dem Jahresbericht der Caritas für das Jahr 2010 zu entnehmen ist, hat die Zahl der hilfsbedürftigen Familien auf dem gesamten spanischen Staatsgebiet zugenommen. Im Laufe des vergangenen Jahres hat die Hilfsorganisation der katholischen Kirche rund 6,5 Millionen Anträge auf Hilfeleistung erhalten, sage und schreibe 43 Prozent mehr als 2009.

74 Prozent der Hilfsbedürftigen, die von Caritas unterstützt wurden, sind junge Ehepaare zwischen 20 und 40 Jahren mit mehreren kleinen Kindern oder alleinerziehende Mütter.

Doch man muss nicht zum spanischen Festland schauen, um der Not ins Auge zu blicken. Auch hier auf der Insel begegnet man ihr auf Schritt und Tritt. Immer wieder klagen die sozialen Speisesäle und Lebensmittelausgabestellen, dass ihnen die Vorräte ausgehen. Erst vor einigen Tagen hat der Ressortchef für Landwirtschaft bei der Inselverwaltung von Teneriffa zahlreiche soziale Einrichtungen mit Kartoffeln aus dem Ernteüberschuss der kanarischen Landwirte versorgt. Große Freude herrschte besonders bei den Stellen, die warmes Essen an bedürftige Personen ausgeben.

Von unserem Spendenkonto konnten wir der Hilfsstelle der Caritas in Puerto de la Cruz mit 1.500 Euro unter die Arme greifen. Vor allem im Ortsteil La Vera von Puerto de la Cruz leben bedürftige Familien, die nicht nur mit Lebensmitteln versorgt werden müssen, sondern auch ihre Stromrechnung, das Butangas oder dringend benötigte Medikamente nicht bezahlen können. Hier ist die Caritas oft Helfer in der Not.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Herrn Reiner Schnell von der Canarischen Telefongesellschaft Ruf an + Spar bedanken, der schon zum zweiten Mal 500 Euro für unsere Aktion „Aus Geben wächst Segen“ gespendet hat.

Ein „sinnvolles“ Geschenk

Jetzt ist wieder die Zeit der Hausfeste. Es wird zu Geburtstagen, Jubiläen und anderen Festlichkeiten eingeladen und man weiß gar nicht mehr so recht, was man sich von seinen Gästen wünschen soll. Warum stellen Sie nicht eine Geschenkebox auf und wünschen sich eine Geldspende für die Aktion „Aus Geben wächst Segen“, das ist wirklich ein sinnvolles Geschenk. Einige unserer Leser haben so beachtliche Beträge für unser Spendenkonto zusammengebracht und waren stolz auf ihre großzügigen Gäste.

Was bisher mit den Spendengeldern geschah

Alle Spenden kommen voll den verschiedensten hier ansässigen Hilfsorganisationen zugute. Dafür bürgt die nunmehr in 30 Jahren bei seinen Lesern erworbene Reputation des Wochenblatts. Das Sonderkonto bei der Solbank wird gebührenfrei geführt. Kein Cent für Verwaltungsaufwand oder dergleichen wird von Ihren Spenden abgezweigt.

Bevor eine Hilfsorganisation vom Wochenblatt gefördert wird, unterhält man sich eingehend vor Ort mit den Verantwortlichen und macht sich ein Bild über deren Ziele, Arbeitsweise und Effektivität. Darüber wird in allen Wochenblatt-Ausgaben berichtet.

Spenden unserer Aktion  an Hilfsorganisationen:

„La Mesa“ Puerto de la Cruz (12/09) Euro 2.000

Servicio Social Adeje (12/09) Euro 2.500

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (02/10) Euro 2.000

Fundación „Candelaria Solidaria“ (02/10) Euro 1.000

„La Mesa“ Puerto de la Cruz (02/10) für die Anschaffung

eines Lieferwagens Euro 4.000

„La Mesa“ Neueröffnung in San Isidro/Granadilla (03/10) Euro 1.300

Centro de Día Padre Laraña (04/10) Euro 3.000

Sozialer Speisesaal Hijas de Caridad, Santa Cruz (05/10) Euro 2.500

Caritas Puerto de la Cruz (06/10) Euro 500

und (08/10) Euro 500

Sozialer Speisesaal San Pio X, Santa Cruz (09/10) Euro 2.500

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (11/10) Euro 2.500

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (12/10) Euro 2.500

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña – Weihnachtsbescherung (12/10) Euro 591,77

Caritas Puerto de la Cruz (01/11) Euro 1.000

Rotary-Club Pto. de la Cruz – Lebensmittel-Lieferung (03/11) Euro 3.000

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (04/11) Euro 1.000

Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (07/11) Euro 2.000

Sozialer Speisesaal Casa de Acogida María Blanca, Puerto de la Cruz (8/11) Euro 900

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (09/11) Euro 1.500

Caritas Puerto de la Cruz (10/11) Euro 1.500

Einladung an unsere Leser zum Mitmachen

Die Idee ist ganz einfach: Sie spenden einen Einmalbetrag oder sagen zu, monatlich ein Jahr lang, „Überwinterer“ vielleicht auch nur ein halbes Jahr lang, einen festen Betrag auf das Sonderkonto unserer Gemeinschaftsaktion „Aus Geben wächst Segen“ bei der Sol Bank einzuzahlen. Bankdirektor Don Emilio Bas Castells führt dieses Konto für uns kos­tenlos. Das Wochenblatt garantiert, dass jeder Cent von diesem Konto ohne Abzug Hilfsorganisationen auf Teneriffa zugute kommen wird. Von der Organisation, die Ihr Geld erhalten hat, bekommen Sie auf Wunsch eine Spendenbescheinigung. Als Vorbild für mögliche weitere Spender zur Nachahmung werden im Rahmen des „Spendenbarometers“ die Namen der Mitmachenden, sowie Höhe der Beträge in jeder Wochenblatt-Ausgabe veröffentlicht. Sie können sich dazu auch einen „Mitmachnamen“ ausdenken, unter dem Ihre Gabe genannt wird.

Machen Sie mit…

Wenn auch Sie bei unserer Aktion mitmachen wollen, überweisen Sie bitte Ihre Spende auf das unten genannte Konto. Alternativ nehmen wir auch gerne Ihren Scheck oder Bargeld in unserem Büro in Puerto de la Cruz entgegen.

Spendenkonto bei der Solbank: 0081 0403 34 0001185625

IBAN: ES14 0081 0403 34 0001185625

BIC: BSAB ESBB

Das Online-Spendenformular finden Sie hier: