„Ein Stützpunkt der Sicherheit“


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Einsatzzentrum für Umweltkatastrophen auf See eingeweiht

Am 29. Oktober eröffnete José Blanco, Minister für Inlandsentwicklung, das neue Einsatzzentrum für Umweltkatastrophen auf See. Bei der auf Teneriffa gelegenen Basis handelt es sich um die sechste dieser Art in Spanien.

Das sechs Millionen Euro teure Projekt entstammt dem Nationalen Plan für Seerettung 2006-2009, der 20% seines Etats in neue Gerätschaften und Ausstattung für Seenotfälle in den Gewässern um die Kanarischen Inseln investierte. Die Basis umfasst 16.760 qm zur Aufnahme von Kohlenwasserstoffen, acht „Skimmer“ zum Absaugen der Chemikalien von der Meeresoberfläche, dreizehn Lenzpumpen und eine Vielzahl verschiedenster Gerätschaften und Werkzeuge für Rettungsaktionen. Auf dem Stützpunkt arbeiten zwei auf Seeverschmutzung spezialisierte Techniker und vier für die Instandhaltung der Maschinen zuständige Arbeiter, die auch die auf See stattfindenden Operationen von Land aus unterstützen.

Nach den Worten von Minister Blanco sind die Kanarischen Inseln mit der neuen Basis „ein Stützpunkt der Sicherheit“ für die mehr als 35.000 jährlich die Zone befahrenden Schiffe. Bereits seit 2004 hätte der spanische Staat die Mittel zur Seerettung und gegen Seeverschmutzung auf den für die Seefahrt besonders bedeutenden Kanaren um das Doppelte aufgestockt, erklärte er. U.a. wären die Inseln mit einem neuen Hubschrauber und sechs neuen Schnellbooten zum unmittelbaren Notfalleinsatz ausgestattet worden. Blanco nutzte die Gelegenheit, um den neuen Nationalen Plan für Sicherheit und Seerettung 2010-2018 vorzustellen. Ausgestattet mit 1,7 Milliarden Euro soll dieser die Prävention stärken, die Reaktionszeit verkürzen, die internationale Kooperation und Koordination verbessern sowie Innovation und Forschung unterstützen.




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