Ein Kreisverkehr für Armeñime


© Ayuntamiento Adeje

Mitten durch Armeñime, einen der am dichtesten besiedelten Stadtteile von Adeje, führt die Durchgangsstraße (TF-47) in Richtung Playa San Juan.

Bei einem täglichen Verkehrsaufkommen von rund 21.000 Fahrzeugen gehört auf diesem Straßenabschnitt der Stau zum Alltag. Nicht selten kommt es zu Unfällen. Besonders gefährdet sind Fußgänger, aber auch Autofahrer, die sich in den Durchgangsverkehr einfädeln möchten. Somit ist es seit Jahren ein Anliegen der Bewohner des Ortes, dieses Problem durch den Bau eines Kreisverkehrs zu lösen. 

Nach einem langwierigen Enteignungsprozess hat der Stadtrat von Adeje nun das Projekt zur Verkehrsentlastung von Armeñime verabschiedet. Im Laufe dieses Monats können sich interessierte Bauunternehmen an der öffentlichen Ausschreibung dieses Projekts beteiligen. Wenn die Kanarische Regierung die vorgeschriebenen Fristen einhält, könnten die Arbeiten an dem Projekt innerhalb von zwei Monaten beginnen. 

Der Kostenvoranschlag beträgt 1,2 Millionen Euro, die je zu Hälfte von der Gemeinde und dem Cabildo getragen werden. Die Dauer der Arbeiten wird zwischen acht und zwölf Monate liegen.

Der Bau des Kreisverkehrs ist von großer Bedeutung für die Weiterentwicklung des Südens der Insel Teneriffa, dessen hauptsächliche Einkommensquelle der Tourismus ist. Denn an dem Küstenstreifen von Armeñime, bekannt als „El Puertito de Adeje“, plant die Gemeinde große Projekte wie den Hafen von Fonsalia.




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