Die Zahl der Hilfsanträge steigt, aber nicht die Mittel


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Wochenblatt-Leser helfen

Die größte Zahl der Klagen, die beim kanarischen Volksverteidiger eingehen, bezieht sich auf die schleppende Bearbeitung von Hilfsanträgen, insbesondere wenn es sich um dringende Notfälle handelt.

Das erklärte Manuel Alcaide, der „Ombudsman“ der Kanaren, in seinem Rechenschaftsbericht für das Jahr 2010. „Die Zahl der Antragsteller hat enorm zugenommen, die zur Verfügung stehenden Mittel dagegen haben sich verringert und fließen äu­ßerst unregelmäßig“, heißt es unter anderem in seinem Bericht.

Das Profil des Bürgers, der sich mit einer Klage an ihn wendet, wenn er bei den zuständigen Behörden gegen die sprichwörtlichen Wände läuft, ist das eines Arbeitslosen, der keine Unterstützung mehr erhält, weil der entsprechende Zeitraum abgelaufen ist, und der über keinerlei Mittel mehr verfügt, um seine Familie zu ernähren. Oftmals beziehen sich die Klagen auch darauf, dass der Zeitraum, für den eine Unterstützung gewährt wurde, abgelaufen ist und eine Verlängerung oder Erneuerung verschleppt oder gar abgelehnt wird.

Auch bei den privaten Hilfsgruppen und Lebensmittel-Ausgabestellen liegen die Verhältnisse ähnlich. Für immer mehr Hilfsbedürftige sind sie die einzige Anlaufstelle, um Familien mit dem Nötigsten zu versorgen. Ebenso berichten die sozialen Speisesäle darüber, dass die Schlangen der Menschen immer länger werden, die wenigstens einmal täglich ein warmes Essen brauchen. Auch sie klagen immer wieder über Engpässe, denn die Materialspenden von Supermärkten und Großmärkten fließen längst nicht mehr so großzügig wie früher.

Hier versucht das Wochenblatt mit seiner Aktion „Aus Geben wächst Segen“ zu helfen, wenn es auch nur im bescheidenen Rahmen möglich ist.

Glücklicherweise gehen auch jetzt, während der Ferienzeit, wo die Menschen eher an Urlaub und ans Verreisen denken, Spenden von unseren Lesern und Freunden ein.

So besuchte uns vor einigen Tagen eine nette ältere Dame, die uns einen Betrag von 700 Euro überreichte. Auf keinen Fall wollte sie ihren Namen genannt wissen, sondern unter dem Pseudonym „Engel der Armen aus Deutschland“ geführt werden. Nach einer eingehenden Unterhaltung mit der großzügigen Spenderin stellte sich dann heraus, dass sie diese Bezeichnung nicht von ungefähr gewählt hat. Sie kommt seit Jahren regelmäßig nach Puerto de la Cruz und setzt sich während ihrer Aufenthalte für wohltätige und gemeinnützige Einrichtungen mit praktischer und finanzieller Hilfe ein. So hat sie beispielsweise für die leider inzwischen geschlossene „Tafel“ La Mesa gespendet und auch bei der Ausgabe der Lebensmittel geholfen, war beim Tierheim als Helferin im Einsatz und hat bedürftigen Familien finanziell und auch mit Lebensmitteleinkäufen unter die Arme gegriffen. Und was uns ganz besonders freut: der deutsche Engel der Armen hat uns nicht nur mit einer Spende von 700 Euro bedacht, sondern auch eine Patenschaft von monatlich 100 Euro übernommen. Noch­mals ein herzliches Dankeschön.

Private Initiativen sind unverzichtbar

Wie diese Daten zeigen, ist die Lebensmittelbank sozusagen die tragende Säule für die Versorgung der notleidenden Bevölkerung hier auf der Insel. Doch handelt es sich bei den Hilfsgruppen oder Organisationen bei Weitem nicht um ein eng geknüpftes Netz, das alle bedürftigen Personen erreicht. Private Initiativen sind nach wie vor unverzichtbar. Deshalb bittet das Wochenblatt im Rahmen seiner Aktion „Aus Geben wächst Segen“ seine Leser und Freunde weiterhin um Spenden, um Hilfsprojekten, die der Unterstützung bedürfen, schnell und unbürokratisch unter die Arme zu greifen.

Was bisher mit den Spendengeldern geschah

Alle Spenden kommen voll den verschiedensten hier ansässigen Hilfsorganisationen zugute. Dafür bürgt die nunmehr in 30 Jahren bei seinen Lesern erworbene Reputation des Wochenblatts. Das Sonderkonto bei der Solbank wird gebührenfrei geführt. Kein Cent für Verwaltungsaufwand oder dergleichen wird von Ihren Spenden abgezweigt.

Bevor eine Hilfsorganisation vom Wochenblatt gefördert wird, unterhält man sich eingehend vor Ort mit den Verantwortlichen und macht sich ein Bild über deren Ziele, Arbeitsweise und Effektivität. Darüber wird in allen Wochenblatt-Ausgaben berichtet.

Ein „sinnvolles“ Geschenk

Jetzt ist wieder die Zeit der Hausfeste. Es wird zu Geburtstagen, Jubiläen und anderen Festlichkeiten eingeladen und man weiß gar nicht mehr so recht, was man sich von seinen Gästen wünschen soll. Warum stellen Sie nicht eine Geschenkebox auf und wünschen sich eine Geldspende für die Aktion „Aus Geben wächst Segen“, das ist wirklich ein sinnvolles Geschenk. Einige unserer Leser haben so beachtliche Beträge für unser Spendenkonto zusammengebracht und waren stolz auf ihre großzügigen Gäste.

Spenden unserer Aktion  an Hilfsorganisationen:

„La Mesa“ Puerto de la Cruz (12/09) Euro 2.000

Servicio Social Adeje (12/09) Euro 2.500

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (02/10) Euro 2.000

Fundación „Candelaria Solidaria“ (02/10) Euro 1.000

„La Mesa“ Puerto de la Cruz (02/10) für die Anschaffung

eines Lieferwagens Euro 4.000

„La Mesa“ Neueröffnung in San Isidro/Granadilla (03/10) Euro 1.300

Centro de Día Padre Laraña (04/10) Euro 3.000

Sozialer Speisesaal Hijas de Caridad, Santa Cruz (05/10) Euro 2.500

Caritas Puerto de la Cruz (06/10) Euro 500

und (08/10) Euro 500

Sozialer Speisesaal San Pio X, Santa Cruz (09/10) Euro 2.500

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (11/10) Euro 2.500

„Hijas de la Caridad“ Santa Cruz (12/10) Euro 2.500

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña – Weihnachtsbescherung (12/10) Euro 591,77

Caritas Puerto de la Cruz (01/11) Euro 1.000

Rotary-Club Pto. de la Cruz – Lebensmittel-Lieferung (03/11) Euro 3.000

Kinder-Tageszentrum Padre Laraña (04/11) Euro 1.000

Einladung an unsere Leser zum Mitmachen

Die Idee ist ganz einfach: Sie spenden einen Einmalbetrag oder sagen zu, monatlich ein Jahr lang, „Überwinterer“ vielleicht auch nur ein halbes Jahr lang, einen festen Betrag auf das Sonderkonto unserer Gemeinschaftsaktion „Aus Geben wächst Segen“ bei der Sol Bank einzuzahlen. Bankdirektor Don Emilio Bas Castells führt dieses Konto für uns kos­tenlos. Das Wochenblatt garantiert, dass jeder Cent von diesem Konto ohne Abzug Hilfsorganisationen auf Teneriffa zugute kommen wird. Von der Organisation, die Ihr Geld erhalten hat, bekommen Sie auf Wunsch eine Spendenbescheinigung. Als Vorbild für mögliche weitere Spender zur Nachahmung werden im Rahmen des „Spendenbarometers“ die Namen der Mitmachenden, sowie Höhe der Beträge in jeder Wochenblatt-Ausgabe veröffentlicht. Sie können sich dazu auch einen „Mitmachnamen“ ausdenken, unter dem Ihre Gabe genannt wird.

Machen Sie mit…

Wenn auch Sie bei unserer Aktion mitmachen wollen, überweisen Sie bitte Ihre Spende auf das unten genannte Konto. Alternativ nehmen wir auch gerne Ihren Scheck oder Bargeld in unserem Büro in Puerto de la Cruz entgegen.

Spendenkonto bei der Solbank: 0081 0403 34 0001185625

IBAN: ES14 0081 0403 34 0001185625

BIC: BSAB ESBB

Das Online-Spendenformular finden Sie hier: