Die Vía Litoral in Santa Cruz soll „stadtfein“ gemacht werden


© WB

Vor dem nächsten Sommer soll die Verschönerung abgeschlossen sein

Santa Cruz hat dem Bauunternehmen Construcciones Rodríguez Mesa den Zuschlag für die Verschönerungsarbeiten an der Vía Litoral – Santa Cruz’ neuer Uferstraße – erteilt.

Insgesamt 23.000 qm, davon 3.700 qm Gartenanlagen und 11.200 qm Fußgänger- und Fahrradwege, sollen „stadtfein“ gemacht werden. Es ist vorgesehen, Palmen zu pflanzen, Fußgänger- von Fahrradwegen durch verschiedenfarbige Beläge und beide wiederum durch Poller von der Straße abzutrennen.

Wenn die Stadtväter nichts an dem im Spätsommer beschlossenen Projekt geändert haben (das Wochenblatt berichtete), soll außerdem eine 2.600 qm große, vor dem Gebäude des Finanzamtes gelegene Fläche geebnet werden und ideale Bedingungen für Skateboard-Fahrer und Inlineskater bieten. In der Nähe könnte auch ein Hindernispark für Liebhaber der Trendsportart Parcours entstehen.

Insbesondere zwischen dem Tunnel und dem Hafenareal soll eine ausgedehnte Gartenanlage entstehen. Hier ist geplant, die Palmen, die wegen der Bauarbeiten umgepflanzt wurden, wieder einzusetzen und durch weitere endemische Pflanzenarten zu ergänzen. Auf dem Abschnitt zwischen dem Rondell und dem Cabildo-Gebäude werden Blumenkästen aufgestellt, die sowohl der Dekoration als auch dem Schutz der Fußgänger dienen sollen. Weiterhin ist geplant, eine 600 qm große Fläche mit Rasen und Saisonblumen und eine weitere 400 qm große Fläche mit verschiedenen Bäumen zu bepflanzen.

Der Vertrag mit dem ausführenden Unternehmen soll nach dem Jahreswechsel unterzeichnet werden. Dann wird die dreieinhalbmonatige Umsetzungsfrist in Gang gesetzt, sodass noch vor dem Sommer die Verschönerung abgeschlossen sein könnte.

Die Verschönerung wird die Stadt die veranschlagten 440.000 Euro plus weitere 128.000 Euro für die vom Unternehmen angeregten Verbesserungen hinsichtlich des Materials und der Bepflanzung kosten.




Über Wochenblatt

Das Wochenblatt erscheint 14-tägig mit aktuellen Meldungen von den Kanaren und dem spanischen Festland. Das Wochenblatt gilt seit nunmehr 36 Jahren als unbestrittener Marktführer der deutschsprachigen Printmedien auf den Kanarischen Inseln.