Die Regenfälle von Mitte November hinterlassen Schäden in Millionenhöhe


© Moisés Pérez

Die vier von der „Sintflut“ am meisten betroffenen Gemeinden beziffern ihre Schäden auf insgesamt 23 Millionen Euro

Die Tage nach den schweren Regenfällen vom 16. und 17. November, die insbesondere in den vier Gemeinden Puerto de la Cruz, Los Realejos, La Orotava und San Juan de la Rambla schwere Schäden anrichteten, erstrahlte Teneriffa überwiegend wieder unter schöns­tem Sonnenschein.

ie Urlauber mögen dadurch wieder mit dem viel gerühmten Wetter der Inseln des ewigen Frühlings ausgesöhnt gewesen sein. Nicht so jedoch die Behörden und Bewohner der betroffenen Gemeinden, für die es nun hieß die durch die Wassermassen angerichteten Schäden genauer in Augenschein zu nehmen und eine erste Bestandsaufnahme anzufertigen.

Am 20. November teilten die vier am meisten von den „schwersten Regenfällen seit 41 Jahren“ betroffenen Gemeinden dann eine vorläufige Berechnung der Schadenssumme mit. Von weit über 23 Millionen Euro ist die Rede. Am schlimmsten hat es dabei die Gemeinde Los Realejos getroffen, wo sich die Schäden nach bisherigem Stand auf zehn Millionen Euro belaufen sollen. In La Orotava, Puerto de la Cruz und San Juan de la Rambla werden die Sachschäden derweil auf je zwischen vier und fünf Millionen Euro beziffert.

Bei dieser ersten Bilanz wurden nach offiziellen Angaben sowohl die Schäden an öffentlichem Eigentum, als auch die berücksichtigt, die im privaten Bereich entstanden sind. Allerdings, so hieß es weiter, handle es sich bei den Angaben nur um eine vorläufige Hochrechnung. Endgültige Zahlen könnten vorerst noch nicht genannt werden. Die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden riefen in diesem Zusammenhang die Bürger auf, die bei ihnen entstandenen Schäden möglichst bald den Behörden mitzuteilen.




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